Blumer Techno realisiert Neubau
Waldstatt. Die Herisauer Fensterbauunternehmung Blumer Techno Fenster AG plant den Bau neuer Fabrikations- und Büroräumlichkeiten.
Die Platzverhältnisse am heutigen Standort Herisau sind ungenügend und erschweren eine rationelle Produktion. Mit dem Neubau soll die Zukunft der Unternehmung langfristig gesichert werden. Das jetzige Betriebsgebäude in Herisau wird verkauft oder gegebenenfalls vermietet.
Seit mehr als 25 Jahren produziert die Blumer Techno Fenster AG in der Liegenschaft Kasernenstrasse 88a in Herisau Holz- und Holz-Metall-Fenster. Der Betrieb ist seither kontinuierlich gewachsen und beschäftigt heute rund 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter; dazu kommt der Zweigbetrieb in Bonau TG, wo 15 Personen Kunststoff-Fenster herstellen.
Die Anforderungen an qualitativ hochwertige Fenster haben in den letzten Jahren laufend zugenommen, vor allem sind die einzelnen Fenster immer grösser geworden und entsprechen heute oft Fassadenelementen. Bei Blumer Techno Fenster AG hat sich die durchschnittliche Fläche eines einzelnen Fensters in den letzten 25 Jahren nahezu vervierfacht.
Prekäre Platzverhältnisse
Der Trend zu grossflächigeren Fenstern führte dazu, dass die Platzverhältnisse in Herisau immer prekärer wurden und eine speditive Fertigung erschwerten; auch die Materialanlieferungen und der Abtransport der fertigen Fenster gestaltete sich zusehends komplizierter.
Deshalb befassen sich die beiden Firmeninhaber Franz Bischofberger und Thomas Holderegger bereits seit längerer Zeit mit der Verlegung des Betriebs; am jetzigen Standort ist kein Ausbau möglich. Die Suche nach geeignetem Bauland war langwierig. Trotz guten Angeboten aus Nachbarkantonen stand für die Verantwortlichen stets fest, dass der Betrieb in Ausserrhoden bleiben soll. Nachdem in Herisau, trotz aller Bemühungen, kein geeigneter Standort zu vernünftigen Bedingungen zu finden war, wurde man schliesslich in der Nachbargemeinde Waldstatt fündig.
Neubauprojekt im Gschwend
Das neue Fabrikations- und Betriebsgebäude der Blumer Techno Fenster AG in Waldstatt wird im Gebiet Gschwend am Dorfausgang in Richtung Schönengrund realisiert. Die Fensterbauunternehmung hat das Grundstück mitsamt der seit Jahren leer stehenden Halle von der Kuhn Champignons AG gekauft. Das Projekt, es wurde dieser Tagen den Anstössern vorgestellt, sieht den Bau einer zweigeschossigen Halle mit einer Grundfläche von 40 mal 100 Metern vor.
Leicht abgesetzt von den Fabrikationsräumlichkeiten entsteht der Bürotrakt mit Ausstellungsräumlichkeiten. Damit wird dank modernen Arbeits- und Produktionsbedingungen die Zukunft der Blumer Techno Fenster AG sowie die langfristige Erhaltung der Arbeitsplätze gesichert. Noch in Evaluation befindet sich die Frage, ob die im thurgauischen Bonau domizilierte Kunststofffensterproduktion ebenfalls nach Waldstatt verlegt werden soll.



























