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Blockaden, Feuer, Lärm und Pyros: gewaltsamer Widerstand gegen Polizei

Bern/BE In der Nacht auf Samstag haben mehrere Dutzend Personen Strassen blockiert, Feuer entfacht und Sachbeschädigungen begangen. Da sie sich der polizeilichen Intervention gewaltsam widersetzten, mussten Mittel eingesetzt werden.

Eine Patrouille der Kantonspolizei Bern stellte am Freitag, dem 23.11.2018 kurz vor 23:00 Uhr mehrere Dutzend Personen fest, die im Bereich Lorrainestrasse/Quartier- gasse die Strasse mit Möbeln und Holzpaletten versperr- ten, Baustellenmaterial verbrannten, mittels Musikanlage Lärm verursachten und Pyrotechnika zündeten.

Aktuellen Erkenntnissen zufolge hatten sich teils vermummte Personen zudem gewaltsam Zutritt zu einem angrenzenden baufälligen Gebäude und einem Baugerüst verschafft und Farbsprayereien angebracht. Nachdem eine erste Kontaktaufnahme der Polizisten mit den Personen vor Ort erfolglos blieb und zugleich ein reger Zuzug festgestellt wurde, wurden weitere Einsatzkräfte beigezogen.

Die Unbekannten wurden daraufhin mehrfach aufgefordert, den Platz zu verlassen. Da ein Grossteil der Personen den Abmahnungen nicht nachkam, entschieden sich die Einsatzkräfte mit Blick auf die Sicherheit sowie um weitere Sachbeschädigungen zu verhindern, die Örtlichkeit zu räumen. Im Rahmen der Intervention wurden die Polizistinnen und Polizisten aus der Menge heraus mit Glasflaschen, Holzstücken, Metallgegenständen und Steinen angegriffen.

In der Folge mussten mehrmals Mittel eingesetzt werden. Im Zuge der Ereignisse wurde ein Polizist von einem Gegenstand getroffen und leicht verletzt. Zudem wurden drei Polizeifahrzeuge und ein parkiertes Auto beschädigt, unter anderem durch Wurfgegenstände. Die Personen zogen anschliessend via Dammweg, Nordring und die Lorrainebrücke in Richtung Bollwerk. Die Polizeipräsenz wurde weiter aufrechterhalten. Die Gruppe löste sich schliesslich gegen 01:00 Uhr im Raum Schützenmatte auf. Es kam in der Folge zu keinen weiteren Umzügen.

Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zu den Ereignissen aufgenommen

BernBern / 26.11.2018 - 16:02:16