"Blaulichttag" hatte einiges zu bieten
Basel/BS. Samstag, 19. September 2015. Gut besucht war der "Blaulichttag 2015" am Samstag. Auch das wechselhafte Wetter schien dem Interesse an den vielfältigen Aufgaben der Rettung Basel-Stadt mit Berufsfeuerwehr, Sanität, Militär und Zivilschutz sowie der Kantonspolizei Basel-Stadt keinen Abbruch zu tun. Wie alleweil bot der Anlass allen Altersgruppen etwas.
Eindrücklich demonstrierten die Fachleute von Feuerwehr, Sanität und Zivilschutz jene komplexen Rettungssituationen, vor denen sie in Trümmerlagen stehen. Dass dann jeder Handgriff sitzt, bewiesen sie den Zuschauerinnen und Zuschauern während drei Vorführungen.
Zivilschützer zeigten, wie sie mit spezieller Ausrüstung einen schwergewichtigen Patienten aus der Tiefe retten. Für eine solche Bergung und Patientenbetreuung benötigen die Berufsfeuerwehr Basel und die Sanität Basel eine Schwerlastausrüstung.
Herausfordernd ist für die Fachleute jeweilen, den Patienten rasch an die nächste Organisation der Rettungskette zu übergeben.
Das diesjährige Hauptthema des "Blaulichttages" – Personenrettung aus einer Trümmerlage – ging auf einen runden Geburtstag zurück: Im Jahr 2005 entstand im damaligen Sicherheitsdepartement – dem heutigen Justiz- und Sicherheitsdepartement – der Bereich Rettung Basel-Stadt.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt präsentierte ihre vielfältigen Dienstleistungen an thematischen Ständen – so des Community Policing oder der Prävention zum Thema "Zivilcourage" – und zeigte, wie ein Alarmpikett-Fahrzeug ausgerüstet ist.
Interessenten für eine Berufswahl bei den Blaulichtorganisationen erhielen Informationen zu den Karrieremöglichkeiten bei der Rettung oder der Polizei. In diesem Jahr konnten sich die Besucherinnen und Besucher zudem über die Berufsmöglichkeiten von Fachleuten für Justizvollzug (Aufseher/Betreuer) orientieren.
Selbstredend durfte ob all der Information auch das Vergnügliche nicht zu kurz kommen. Die beliebte Kletterwand etwa ragte in die Höhe, und die kleinen Besucherinnen und Besucher konnten sich einmal mehr im Sattel eines Polizeimotorrades fotografieren lassen.
Für musikalische Pausen sorgten die Feuerwehrmusik und die Polizeimusik mit Platzkonzerten. In einer kleinen Festbeiz liessen sich Hunger und Durst stillen, die Festbänke luden zum gemütlichen Beisammensein und angeregten Gedankenaustausch.



























