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Bittere Pille für FC Urnäsch

Urnäsch. Die Aktiven des FC Urnäsch verlieren erneut gegen die zweite Mannschaft des FC Herisau.

Urnäsch, welches von Beginn weg sich engagiert zeigte, wirkte nach dem ersten Gegentreffer wie gelähmt und musste binnen 20 Minuten vier Treffer hinnehmen.

Es war eine bittere Heimniederlage, denn die Mannschaft hatte sich sehr viel vorgenommen und versuchte von Beginn weg das Spiel zu machen. Nach einer ersten Abtastphase beider Mannschaften verzeichneten die Gastgeber den besseren Start. Simon Schwarz prüfte den Herisauer Keeper, welcher den Schuss zur Ecke abwehren konnte. Auch der anschliessende Eckball brachte nichts ein, denn einmal mehr verpasste man den Ball um einen halben Schritt zum Schuss ins Glück. Besser machten es die Herisauer, welche mit der ersten nennenswerten Aktion reüssierten.

Philipp Schwarz, welcher Eggenberger im Urnäscher Tor vertrat, konnte den Freistoss noch abwehren doch der Abpraller landete in den Maschen. Sofort war sie wieder da, die Verunsicherung im Urnäscher Spiel. Herisau nutzte die Situation eiskalt aus und legte nur wenig später nach. Nach einem weiten Ball in die Urnäscher Spielhälfte war der Herisauer Stürmer schneller und verwandelte alleine vor Schwarz zum 0:2. Der dritte Gegentreffer war eine Kopie des zweiten und dass es dann noch zum 0:4 kommen musste, dämpfte alle Bemühungen der Urnäscher.

Urnäsch kämpfte sich jedoch zurück und wurde für die Mühe belohnt. Scheiterte noch Nuri Gülünay per Freistoss nur knapp, verwandelte Troccoli die anschliessende Aktion per Kopf zum 1:4. Mit etwas Glück hätte Troccoli noch nachlegen können, doch sein Schuss aus nächster Näher landete genau in den Armen des Gästekeepers. In der Haöbzeit versuchte Galluccio seine Mannschaft nochmals entsprechend einzustellen: die Urnäscher vermochten sich nochmals zu steigern. Herisau verwaltete den Vorsprung doch Urnäsch zeigte Biss und kam zu Chancen. Nuri Gülünay verwandelte nach einer Stunde den Strafstoss nach Vergehen an Troccoli sicher zum 2:4 und es kam nochmals Spannung auf. Herisaus Keeper war sicherlich einer der Besten auf dem Platz, denn wenn es brenzlig wurde hatte er in der Regel immer einen Körperteil zwischen Ball und Tor.

Die Gäste hatten kurz vor Spielende die beste Aktion der zweiten Halbzeit, liessen diese jedoch ungenutzt. Einmal mehr eine bittere Pille für die Urnäscher, denn war man doch bis zum ersten Gegentreffer mindestens ebenbürtig, musste man sich danach für 20 Minuten vorführen lassen. Die Mannschaft zeigte jedoch Moral und liess sich nicht hängen, was für das Kellerduell am kommenden Dienstag um 20.00 Uhr gegen den FC Sarajevo 92 in Urnäsch hoffen lässt: Ein sogenanntes 6-Punktespiel könnte die entsprechende Sicherheit bringen, welche die Mannschaft unbedingt benötigt.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 20.10.2008 - 14:49:00