Bilanz der Luzerner Fasnachtstage aus Sicht der Luzerner Polizei
Luzern/LU. Die Fasnachtstage 2012 verliefen aus Sicht der Luzerner Polizei grösstenteils friedlich.
Die Luzerner Polizei war mit uniformierten und zivilen Einsatzkräften präsent und konnte dadurch potenzielle Gefahrenherde sofort erkennen und bereinigen. Mehrere Festnahmen gab es insbesondere wegen Taschendiebstählen. Auffallend war, dass es weniger stark betrunkene und gewalttätige Personen an der Fasnacht hatte. Der Rettungsdienst 144 hatte im Vergleich zum Vorjahr an der Fasnacht spürbar weniger Einsätze.
Friedliche Fasnachtstage: weniger stark Betrunkene und weniger Gewalt
Die Fasnachtstage verliefen grösstenteils friedlich. Insgesamt waren vom „Schmutzigen Donnerstag“ bis zum „Aschermittwoch“ ca. 156’000 Personen in der Stadt Luzern unterwegs. Zum Abschluss der Fasnacht besuchten 35’000 Personen den Monstercorso am Dienstagabend. Im Vergleich zu den Vorjahren hatte es weniger stark betrunkene Personen an der Luzerner Fasnacht.
Diverse Festnahmen wegen Taschendiebstählen
Über die Fasnachtstage kam es zu vereinzelten Festnahmen insbesondere wegen Taschendiebstählen. Die Täterschaft hatte es dabei vor allem auf Natels, Portemonnaies, Uhren und Schmuck abgesehen. Im dichten Gedränge haben sie den Opfern oft unbemerkt die Wertgegenstände entwendet. Die mutmassliche Täterschaft kommt vor allem aus Nordafrika.
Polizeipräsenz wurde sehr geschätzt und hat sich bewährt
Die Luzerner Polizei war an der Fasnacht mit zivilen und uniformierten Einsatzteams präsent. Mehrfach wurden die Polizistinnen und Polizisten drauf angesprochen, dass ihr Einsatz sehr geschätzt werde. Die Deeskalations-Strategie ermöglichte es der Polizei sofort einzugreifen, wenn gewaltbereite Gruppierungen unterwegs waren. Insbesondere am frühen Aschermittwoch war die Luzerner Polizei unter der Egg stark präsent und verhinderte vor Ort einzelne Auseinandersetzungen.
Rettungsdienst fuhr weniger Einsätze an der Fasnacht
Für den Rettungsdienst 144 ist die Fasnacht eher ruhig verlaufen. Insgesamt wurden 27 Personen vom Rettungsdienst 144 betreut. Bei 20 Personen handelte es sich um alkoholisierte Patienten. Die übrigen 7 Personen wurden vornehmlich wegen kleineren Unfällen und Verletzungen behandelt. „Wir hatten spürbar weniger Einsätze als in anderen Jahren.“ – analysiert Günther Becker – Leiter vom Sanitätsnotruf 144.



























