Beziehungen über den Bodensee vertiefen
Über die Landesgrenzen hinaus näher zusammenrücken: Dieses Ziel war Gegenstand eines Politikertreffens.
An einem Treffen in Romanshorn mit einer Delegation von CDU-Landtagsabgeordneten aus Baden-Württemberg legte der Thurgauer Regierungsrat Claudius Graf-Schelling den aktuellen Stand der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der Region Bodensee aus Sicht der Ostschweizer Kantone und des Kantons Thurgau dar. Er setzte das gute nachbarschaftliche Verhältnis zwischen der süddeutschen Bodenseeregion und den Grenzkantonen ins Zentrum seiner Ausführungen.
Regierungsrat Graf-Schelling bezeichnete insbesondere den Bildungsraum Kreuzlingen – Konstanz als Leuchtturm in den gegenseitigen Beziehungen. Um die Regionen Süddeutschlands und der Ostschweiz noch enger zu verbinden, sei aber in erster Linie eine Verbesserung der Verkehrswege anzustreben. Insbesondere müsse auf Deutscher Seite die Lücke der B33 bis nach Konstanz respektive bis zum Anschluss an die A7 möglichst schnell geschlossen werden, und eine schnellere Personenfährverbindung zwischen Romanshorn und Friedrichshafen würde die Industriegebiete des Oberthurgaus und von Friedrichshafen besser miteinander verbinden. Aus Schweizer Seite sei man bestrebt, die Region nördlich des Rheins respektive des Bodensees mit Investitionen im öffentlichen Verkehr enger an den für die gesamte Region wichtigen Wirtschaftsraum Zürich anzubinden. In dieser Hinsicht habe der Thurgau eine wichtige Brückenfunktion inne.
Bei den Besuchern aus dem baden-württembergischen Landtag unter der Leitung von Thomas Blenke, Mitglied des Landtags, handelte es sich um Mitglieder des Europaausschusses, die sich vor Ort ein Bild über die aktuelle grenzüberschreitende Zusammenarbeit machten und sich darüber hinaus beim Kommandanten der Kantonspolizei Thurgau, Hans Baltensperger, über die grenzüberschreitende polizeiliche Zusammenarbeit informierten. Bildlegende:



























