Bewaffneter Raubüberfall in Dennerfiliale
Bern. Unbekannte haben am Donnerstagabend, 28. Januar 2010, eine Angestellte der Dennerfiliale an der Brunnmattstrasse in Bern überfallen.
Kurz vor 1900 Uhr wollte die noch allein anwesende Angestellte die Filiale durch den Personalausgang verlassen. Vor der Tür wurde sie von mehreren Maskierten überrascht und ins Ladenlokal zurückgedrängt. Dort bedrohten die Unbekannten die Angestellte mit einem Messer und einer Faustfeuerwaffe und verlangten in Berndeutscher Sprache die Herausgabe von Geld. Die Beute in noch unbekannter Höhe sowie mehrere Dennergutscheine steckten sie in eine stabile rote Plastiktasche und flüchteten zu Fuss via Effingerstrasse Richtung Frauenspital. Bei der Täterschaft handelt es sich um Personen im Alter zwischen 16 und 18 Jahren. Sie sprachen Berndeutsch. Gemäss Aussagen könnten sie südländischer oder osteuropäischer Herkunft sein.
Der Anführer ist etwa 180 Zentimeter gross. Er trug eine gräuliche, weiss/schwarz/grau gemusterte Winterjacke, Jeans, weisse Turnschuhe, Wollhandschuhe und eine graue Roger-Staub-Mütze.
Die Kantonspolizei Bern bittet Personen, welche Angaben zum Überfall und/oder der gesuchten Täterschaft machen können, sich mit ihr in Verbindung zu setzen. Tel. 031 634 41 11.
Rubigen: Nach Unfall mit entwendetem Auto mehrere Einbrüche geklärt
Die polizeilichen Ermittlungen haben in der Folge zu einem 31-jährigen Mann aus der Region Thun geführt. Dieser konnte am 23. November 2009 an seinem Domizil angehalten werden. Nachdem er gestand, zunächst den Einbruch in die Autogarage verübt und danach das Kundenfahrzeug behändigt zu haben, wurde er in Haft gesetzt. Inzwischen hat der Mann vier weitere Einbruch-Diebstähle in eine Autogarage, in Wohnungen und in ein parkiertes Auto, drei Diebstähle aus einer offen stehenden Garage und aus Personenwagen, zwei Ladendiebstähle und zwei Sachbeschädigungen gestanden, die er in den Monaten Oktober und November in Steffisburg und Thun begangen hat. Der gesamte Deliktsbetrag beläuft sich auf mehrere Zehntausend Franken. Der Mann wird sich zudem wegen Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittel- und das Strassenverkehrsgesetz zu verantworten haben.



























