Betrugsfall †Fischer Gerhard
SH. Anfang Juli 2007 hat das Untersuchungsrichteramt alle gegen †Fischer Gerhard hängigen Verfahren zufolge Todes des Angeschuldigten eingestellt.
Mittlerweile konnten die Untersuchungen gegen alle weiteren Beteiligten abgeschlossen werden. Dabei handelte es sich einerseits um Personen, die verdächtigt wurden, auf Anstiftung von †Gerhard Fischer im gegen ihn laufenden Strafverfahren gegenüber der Schaffhauser Justiz Falschaussagen getätigt und manipulierte Unterlagen eingereicht zu haben, um für ihn einen günstigen Prozessausgang zu erwirken. Zu diesen gehörten drei Schweizer, gegen welche die Verfahren mangels genügenden Beweisen eingestellt werden mussten sowie drei deutsche Staatsangehörige mit Wohnsitz in Deutschland, deren Verfahren im Herbst 2007 zur Weiterverfolgung an die zuständigen deutschen Staatsanwaltschaften abgetreten wurden.
Andererseits standen eine Mitarbeiterin von †Gerhard Fischer sowie ein ehemaliger deutschen Bankdirektor, der ihm von 2004 bis zur Verhaftung vom 4. April 2006 in den Räumlichkeiten der ETC Holding AG in Diessenhofen bei der Aufarbeitung des Prozesses behilflich war, beim Untersuchungsrichteramt in einer Strafuntersuchung. Beide wurden beschuldigt, den verstorbenen Haupttäter dabei unterstützt zu haben, durch unerlaubte Beeinflussung von Zeugen sowie durch Herstellung und Einreichung manipulierter Dokumente auf den gegen ihn in Schaffhausen hängigen Strafprozess Einfluss zu nehmen.
Unter Berücksichtigung, dass sie sich gegenüber den Strafverfolgungsbehörden von Beginn weg geständig und kooperativ gezeigt hatten, wurden sie im vergangenen Monat im Strafbefehlsverfahren zu bedingten Geldstrafen verurteilt.



























