Betrüger-Masche in Ausserrhoden
Herisau. Nach Innerrhoden machen dubiose Inserateverkäufer nun Ausserrhoden unsicher - und das mit ein- und derselben Masche.
Nichts ahnende Gewerbler werden einmal mehr hinters Licht geführt, dieses Mal offenbar mit Schwerpunkt Herisau, nachdem vor kurzem eine ähnliche Aktion in Innerrhoden lief (siehe dazu diesen Artikel). Wieder behauptet eine Firma, über die in keinem Telefonbuch und keinem Internetverzeichnis etwas herauszufinden ist, sie veröffentliche eine Publikation über die Region. Den Gewerbetreibenden wird vorgegaukelt, sie hätten einen laufenden Inserateauftrag. Wer arglos versucht, diesen zu kündigen, bestätigt mit seiner Unterschrift aber erst die Aufgabe eines solches Inserats und erhält danach eine Rechnung. Aus dem schlechten Geschäft wieder herauszukommen, ist bei dem aggressiven «Anbieter» sehr schwierig.
Fälle wie diese gibt es immer wieder. Nicht selten werden Unternehmen Inserateflächen in Publikationen verkauft, von denen niemand weiss, ob sie überhaupt je erscheinen, und wenn ja, in welcher Auflage und mit welchem Verteilgebiet. Bei der Flut solcher Anfragen verlieren gerade kleinere Gewerbebetriebe schnell einmal die Übersicht, glauben, tatsächlich einmal einen Inserateauftrag gegeben zu haben und kriechen Firmen wie der «Incom» auf den Leim. Das beste Verhalten in diesen Fällen: Den Fax oder Brief seiner wirklichen Bestimmung zuführen – dem Papierkorb.



























