Betrüge mit Mitleidsmasche – Warnung!
Basel. Gestern wurde von Angehörigen des Fahndungsdienstes der Kantonspolizei eine 20 Jahre alte in Wien wohnhafte Frau beobachtet, wie sie in der Aeschenvorstadt ältere Männer ansprach.
Die Abklärungen ergaben, dass die Kontrollierte ältere Menschen auf der Strasse ansprach und um Geld anbettelte, wobei die 20-jährige den Angesprochenen jeweils die verrücktesten Geschichten auftischte. So würde sie dringend Geld benötigen, um einer drohenden Zwangsehe zu entkommen, den schwer kranken Eltern Medikamente zu kaufen oder die Operation nach einem Messerangriff durch den Ehegatten zu finanzieren usw. usf.
Die Ermittlungen ergaben, dass in Basel und anderen Schweizer Städten solche Personen in regelmässigen Abständen auftreten und versuchen, gutgläubige Menschen mit der so genannten Mitleidsmasche zur Bezahlung von teilweise beträchtlichen Geldbeträgen zu veranlassen.
Im Zusammenhang mit diesem Vorfall möchte die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt darauf hinweisen, dass immer wieder solche Täter auftreten und mit der Mitleidsmasche Personen dazu verleiten, ihnen zum Teil grosse Geldbeträge auszuhändigen. Ein gesundes Mass an Misstrauen wäre in solchen Fällen sicher angebracht und würde vor Schaden schützen. Zudem sollte beim Auftreten von solchen Personen in jedem Fall die Polizei über die Notrufnummer