Bergsprint erhält Auszeichung
Walzenhausen. Das OK Historischer Bergsprint ist mit dem Standortmarketingpreis der Wirtschaftsförderung AR ausgezeichnet worden.
Regierungsrätin Marianne Koller-Bohl verlieh innerhalb des Helferessens am vergangenen Freitag in der Mehrzweckanlage von Walzenhausen dem OK des Historischen Bergsprints Walzenhausen-Lachen den Standortmarketingpreis 2007 der Wirtschaftsförderung AR im Beisein von Ruedi Aerni, Geschäftsführer der Ausserrhoder Wirtschaftsförderung.
Nur Präsident Erwin Steingruber war informiert, für die weiteren OK-Mitglieder mit Albert Eberle, Mario Enzler, Daniel Frei, Hansueli Jüstrich, Peter Lenggenhager, Walter Schnider, Hanspeter Schopfer, Roger Widmer und Matthias Zeitz sowie alle Helferinnen und Helfer war es wohl die Überraschung des Abends, als Erwin Steingruber nach seiner Dankesansprache Regierungsrätin Marianne Koller-Bohl auf die Bühne bat. Sie übergab den Standortmarketingpreis an das OK als Lohn anlässlich der grossen Leistung, innerhalb derer viel Zeit und Arbeitseinsätze geleistet und die Gemeinschaft gepflegt worden sei. Zudem habe der Anlass den Standort Appenzell Ausserrhoden über die Grenzen hinaus bekannt gemacht, aber das Projekt zeige auch die von der Jury gewünschte Innenwirkung.
Anerkennungspreis für besondere Leistungen
Der Standortmarketingpreis wird jährlich von einer zehnköpfigen Jury unter Vorsitz von Marianne Koller-Bohl verliehen, unter anderem erhielt Wolfhalden den Preis für die Bemühungen, «Schumi» ins Vorderland zu bringen. Die Form des Preises ist einzigartig und wird individuell von Hans Ruedi Fricker aus Trogen kreiert, für die Walzenhauser entschied sich der Künstler für ein Puzzle, bestehend aus je fünfundzwanzig Bergsprintfotos sowie Fotos des Künstlers. Die Rückseite des Puzzles zieren «solarbetriebene Flitzer» vom Walzenhauser Peter Wüthrich. Ruedi Aerni, Geschäftsführer der Ausserrhoder Wirtschaftsförderung enthüllte in der Folge die Puzzles, damit das OK sie den Helferinnen und Helfern übergeben konnte.
Zahlen belegen den Erfolg
Mario Enzler vom OK untermauerte den Erfolg des Historischen Bergsprints Walzenhausen-Lachen mit Zahlen wie 8000 Zuschauern an zwei Tagen, 150 gestarteten Fahrzeugen, 2900 verkauften Mineral- und Süsswasser und ebensoviel verspeisten Würsten. Damit das Umfeld für die 8000 Zuschauer stimmte, standen 370 Helferinnen und Helfer im Einsatz. Sie leisteten insgesamt 4000 Stunden Freiwilligenarbeit, die infolge eines kleinen Gewinns mit fünf Franken pro Stunde entlöhnt wurden. Das zehnköpfige OK hatte gemäss Schätzung von Mario Enzler im Vorfeld drei- bis viertausend Stunden für den Anlass gearbeitet, wobei Erwin Steingruber als Initiator seit sieben Jahren beharrlich für den Anlass kämpfte.
Er dankte seinen OK-Mitgliedern, deren Partnerinnen, allen Helferinnen und Helfern, Vereinen, Sponsoren, Gemeinde- und Kantonsbehörden, Kurt Lutz, Chef Verkehrspolizei sowie Bernhard Meier, Chef Kantonales Tiefbauamt. Drei weitere Menschen hatten den gleich langen Atem wie der OK-Präsident: Walter Schnider, ehemaliger Gemeinderat, Peter Hohl, der den Kontakt zur Regierung hergestellt und Steingrubers Ehefrau Brigitte, die während der ganzen Zeit unterstützend im Hintergrund gewirkt hatte. Ein ganz grosses Dankeschön ging aber auch an alle Anwohner der Rennstrecke und an die Bewohner von Walzenhausen.



























