
Berggasthaus Bollenwees will anbauen
Die Alpgenossenschaft Bollenwees will das gleichnamige Gasthaus am Fählensee vergrössern. Im Anbau sollen techni-sche Räume, eine Wirtewohnung, Personal- und Gästezimmer untergebracht werden. Die Bettenkapazität wird dadurch nicht erhöht, aber die Qualität der Unterkünfte.
In der Hauptsache gehe es um die Verbesserung der Infrastruktur, sagten Wirt Thomas Manser und Genossenschaftspräsident Hans Fritsche auf Anfrage.
So ist ein wichtiger Bestandteil des An- und Teilumbaus ein breiteres Treppenhaus, das aus feuerpolizeilichen Gründen unabdingbar ist. Der Übergang vom Alt- zum Neubau wird fliessend gestaltet werden, teilweise gehen bestehende und neue Räume fast nahtlos ineinander über.
Im knapp 15 Meter langen und zwischen 5 bis 7 Meter breiten Anbau auf der Ostseite des bestehenden Gebäudes wird im Untergeschoss Platz sein für die Wäscherei und Technikräume. Im Erdgeschoss wird die bestehende Küche vergrössert und werden dringend benötigte Kühlräume geschaffen. Laut den im Bezirk Rüte aufliegenden Bauplänen wird ein Büro für die Gastgeber eingerichtet und die Stube vergrössert.
Im ersten Obergeschoss erhält die Wirtefamilie eine Wohnung, die mehr Privatleben garantiert. Hinzu kommen vier Zweibettzimmer für das Personal, das sich zwei Badezimmer teilen wird. Im zweiten Stock werden Zweier-, Dreier- und Sechserzimmer eingerichtet. Diese entsprechen den Bedürfnissen moderner Berggänger eher als die Massenlager. Unter dem Dachgiebel werden allerdings noch Mehrbett-Lager vorhanden sein.
Die Gäste werden sich auch weiterhin in Etagenwaschräumen pflegen müssen. Allerdings werden davon mehr zur Verfügung stehen als bisher. Ein Luxus-Hotel soll die Bollenwees nicht werden, versicherten Fritsche und Manser. Nach Fertigstellung kann das Berggasthaus 129 Gäste beherbergen, für Personal und Wirtefamilie sind 17 Betten vorgesehen. Seite 3