Bereits über 50 Anrufe via Hotline eingegangen
Bern/BE. In Reaktion auf den am Montag veröffentlichten Zeugenaufruf hat die Kantonspolizei Bern bereits zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung zu den Randalen vom letzten Wochenende in der Berner Innenstadt erhalten. Auch Bildmaterial ist eingegangen und wird nun ausgewertet. Hinweise werden auch weiterhin gerne entgegengenommen.
Die nach der unbewilligten Veranstaltung "Tanz dich frei" eingerichtete Hotline der Kantonspolizei Bern wird rege genutzt. Bereits haben sich zahlreiche Personen über die Gratisnummer 0800 634 634 gemeldet, um Angaben zur Identität von Randalierern zu machen. Seit Inbetriebnahme der Hotline am Montagnachmittag, 27. Mai 2013, sind bei der Kantonspolizei Bern bis am Dienstagabend, 28. Mai 2013, über 50 Anrufe eingegangen – dies teils mit sehr konkreten Hinweisen zu möglichen Tätern. Mehrere Personen haben bei der Kantonspolizei Bern im Zusammenhang mit den Vorfällen ausserdem Selbstanzeige eingereicht.
Derzeit sind täglich mehrere Fahnder des eigens gebildeten Einsatzbüros damit beschäftigt, die erhaltenen Hinweise auszuwerten, die Bilddaten zu sichten und gerichtsverwertbare Beweise zusammenzutragen. Sie werden dabei von Mitarbeitern diverser Spezialdienste unterstützt.
Die Hotline 0800 634 634 zur Platzierung von Hinweisen in Zusammenhang mit den Ausschreitungen während des "Tanz dich frei"-Anlasses bleibt bis auf Widerruf in Betrieb. Die Kantonspolizei Bern nimmt Anrufe gerne zwischen 0800 und 1700 Uhr entgegen. Personen, die Bild- und Videomaterial zur Verfügung stellen möchten, sind ebenfalls gebeten, sich via Hotline zu melden.



























