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Belgische Qualität überzeugte

Teufen. Das Kunstrasenprojekt für die Sportanlage Landhaus sorgt für Aufruhr. Nun wurde das Ausserrhoder Verwaltungsgericht eingeschaltet.

Laut Tagblatt will die «Arbeitsgruppe Sportplatz» auf der Teufner Anlage Landhaus einen belgischen Kunstrasen ausrollen. Viele können das nicht verstehen. Warum keinen appenzellischen Kunstrasen? Der Fall ist nun ans Verwaltungsgericht weitergelangt.

Beim Entscheid über die neue Grünfläche sei die Offerte der Firma Tisca Tiara aus Bühler nicht einmal überprüft worden, so steht es in einem Leserbrief. Der empörte Verfasser meint weiter, dass das Angebot nicht wesentlich teurer gewesen sei.

Er sei mit Mitgliedern der Gruppe quer durch die Schweiz gereist und habe die sechs bis sieben offerierten Rasenplätze geprüft, so Christian Meng, Architekt, Gemeinderat und Präsident der Arbeitsgruppe Sportplatz gegenüber dem «Tagblatt». Jeder Rasen wurde während fünfzehn Minuten nach einem festgelegten Prüfprogramm getestet. Danach stand fest: Die Qualitäten des belgischen Produktes überzeugten am meisten, so Meng weiter. Der belgische Rasen sei um mehrere zehntausend Franken günstiger als der appenzellische. Was ja doch ein wesentlicher Unterschied ist.

Wie das «Tagblatt» berichtet hätten die verantwortlichen Gemeinderäte von Anfang an den Ernst der Lage erkannt. Sie befürchteten, die Sache könnte ein politisches und allenfalls juristisches Nachspiel haben. «Wäre unser Entscheid anders ausgefallen, hätten wir womöglich gegen das Bundesgesetz über das öffentliche Beschaffungswesen verstossen», meint Menge.

Nun hat sich das ereiget, was die Arbeitsgruppe verhindern wollte: Gegen die Vergabe wurde beim Ausserrhoder Verwaltungsgericht eine Beschwerde eingereicht. Jetzt entscheide das Gericht. Ein Entscheid werde in den nächsten zwei Wochen vorliegen, so das «Tagblatt» weiter.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 23.02.2008 - 16:27:00