Beitrag zur Entlastung der Umwelt
Güttingen. Der Gemeinderat spricht sich für die Zonenplanänderung im Gebiet Weiter aus.
In der Dorfkäserei fallen alljährlich rund 12’000 Kubikmeter Molke an. Die Molke wird im Rahmen der Schweinemast verwertet. Zum Teil wird sie derzeit mittels bestehender Leitung zum zur Käserei gehörenden Maststall im Gebiet Weier gepumpt, zum grösseren Teil mit Tanklastwagen abgeführt.
Mit einer Aufstockung des Tierbestandes soll die Molkenverwertung praktisch vollumfänglich in Güttingen erfolgen. Die dazu erforderliche Stallerweiterung bedingt, da nicht mehr von einer bodenabhängigen landwirtschaftlichen Produktion gesprochen werden kann, die Umzonung des Stallareals von der Landwirtschaftszone in die neu zu schaffende Landwirtschaftszone für besondere Nutzungen.
Da die anvisierte Stallerweiterung nicht nur zu einer Reduktion der Schottentransporte, sondern auch zu zusätzlichen Fahrten für die Zu- und Abfuhr der Tiere, Futtermittellieferungen und den Abtransport Jauche führt, wurden die Immissionsdaten erhoben.
Vergleicht man die künftig anfallenden Immissionen mit dem Ist-Zustand, so ergibt sich erfreulicherweise eine Minderbelastung. Einer möglichen Geruchsbelastung wird mit einem Luftwäscher begegnet.
Der landschaftlich heiklen Situation am geplanten Erweiterungsstandort wird damit begegnet, dass das Erweiterungselement wesentlich weniger Höhe aufweist als die bestehende Anlage.
Der Gemeinderat ist einhellig der Meinung, dass, wenn man alle Vor- und Nachteile abwägt, das Projekt realisiert und damit ein Beitrag zur Entlastung der Umwelt geleistet werden soll.



























