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Beirat befasst sich mit Teufner Verkehrsproblematik

Teufen/AR. Die Appenzeller Bahnen, der Kanton und die Gemeinde Teufen tragen dem Informationsbedürfnis in Sachen Ortsdurchfahrt Teufen Rechnung. Ein Beirat soll jetzt die Lösungsfindung in der Bevölkerung breiter abstützen.

Nach der gutbesuchten öffentlichen Versammlung im letzten November luden Bahn, Kanton und Gemeinde die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner der Petition «Stopp Bahn-Doppelspur durch Teufen» zu einer Forumsveranstaltung ein. Ziel des Anlasses, bei dem 50 bis 60 Personen anwesend waren, war es, die Anliegen aus der Bevölkerung aufzunehmen und in die Planung einzubeziehen. In den Voten wurde deutlich, dass die jetzige Situation im Bereich Bahnhof-Stofel als unbefriedigend wahrgenommen wird. Anhand von Fotos und Skizzen wurden andere Lösungsvorschläge als die vorliegende Doppelspur-Variante erläutert. Ein eigenes Trassee für die Bahn beim «Ochsen» wurde ebenso thematisiert wie eine Lösung mit Lichtsignalen. Die von Bahn, Kanton und Gemeinde eingebrachte Idee eines Beirats wurde positiv aufgenommen.

In diesem Beirat sollen insgesamt 15 bis 20 Frauen und Männer mitmachen; aus den Reihen der Petitionäre werden es etwa zehn Personen sein; dazu kommen noch Vertretungen der drei Ortsparteien sowie aus dem Gewerbe und der Anwohnerschaft. Die Appenzeller Bahnen, kantonales Tiefbauamt, Gemeinde Teufen sowie Polizei werden die Arbeit des Beirats fachlich-technisch und administrativ begleiten. Aufgabe dieses Beirats wird es sein, alternative Lösungsvorschläge vertieft mit den Fachleuten zu diskutieren.

Die Doppelspur wird vorerst planerisch nicht weiterbearbeitet. Der Beirat, er wird in diesen Tagen zusammengestellt, soll dazu beitragen, dass für die Bahn, den Privatverkehr, aber auch für Velofahrer und Fussgänger eine breit abgestützte Lösung gefunden werden kann.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 05.02.2010 - 09:16:26