Baufreigabe für Verlegung Hochspannungsleitungen ist erteilt
UR. Dienstag, 10. November 2015. Der Verlegung der Hochspannungsleitungen im Urner Talboden steht nichts mehr im Weg. Das Bundesamt für Energie (BFE) hatte vor rund einem Monat den Plangenehmigungsentscheid gefällt (siehe Medienmitteilung vom 2. Oktober 2015). Nun ist der Entscheid rechtskräftig. Beim Bundesverwaltungsgericht sind keine Beschwerden eingegangen. Jetzt wird die Umsetzung in Angriff genommen.
Als erstes beauftragt die Bauherrschaft Swissgrid in Zusammenarbeit mit der SBB die Projektverfasserin Alpiq-Enertrans mit der Ausarbeitung des Detailprojekts. Auf dieser Grundlage werden die Bau- und die Montagearbeiten sowie die Materiallieferungen öffentlich ausgeschrieben. In den nächsten Monaten können zur Abklärung der Baugrundverhältnisse kleinere Sondierarbeiten notwendig sein. Der Bau der neuen Masten und Leitungen beginnt in der zweiten Hälfte 2016 mit den Mastfundamenten und wird insgesamt rund ein Jahr dauern.
20 Masten kommen weg
Die beiden Hochspannungsleitungen der SBB und der Swissgrid verlaufen heute auf separaten Trassen durch den Talboden. Neu werden die Leitungen auf dem Abschnitt zwischen Schattdorf und dem Giessenkanal auf eine einzige Gemeinschaftsleitung zusammengelegt. Damit kann auf insgesamt 20 Hochspannungsmasten verzichtet werden. Statt der bisher 35 Masten sind neu nur noch 15 Masten notwendig. Die neue Gemeinschaftsleitung wird auf der rechten Reussuferseite, entlang der Autobahn, geführt. Dies entlastet insbesondere das Siedlungsgebiet von Attinghausen sowie das neu geplante Gewerbegebiet im Eyschachen stark.



























