Bauer von schottischem Hochlandbullen angegriffen und verletzt: Tier erlegt
Pratteln/BL. Glück im Unglück hatte am Pfingstmontag Nachmittag, 20. Mai 2013, ein Bauer in Pratteln BL. Der 60-jährige wollte einen entlaufenen schottischen Hochlandbullen, der sich auf ein eingezäuntes Areal an der Muttenzerstrasse verirrt und dabei eine Aluschranke durchbrochen und zerstört hatte, einfangen.
Dabei griff das etwa zweijährige und gegen 300 Kilogramm schwere Tier den Bauern an und stiess ihn heftig zu Boden, liess dann aber wieder von ihm los. Der Bauer hatte Glück im Unglück und zog sich „nur“ diverse Prellungen sowie Schürfungen zu und wurde durch die Sanität Käch zur näheren Kontrolle ins Spital eingeliefert. In der Folge war das Tier derart verstört, dass man sich ihm nicht mehr nähern konnte und eine Wiedereingliederung in die Herde nicht mehr möglich war. In Absprache mit dem Tierbesitzer wurde schliesslich entschieden, das Tier zu schiessen, was in der Folge durch einen zugezogenen Tierarzt mit einem gezielten Schuss aus einem Jagdgewehr vollzogen wurde.



























