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Bauen in Innerrhoden – wohin?

Appenzell/AI. Über den Kausalzusammenhang zwischen tiefen Steuern und hohen Immobilienpreisen hat sich die GFI in jüngster Zeit öfter geäussert.

Am Freitagabend bot sie Gelegenheit zur Auseinandersetzung. Mehr als 120 Personen folgten der Einladung. Das Thema interessiert, wie GFI-Präsident Martin Pfister erfreut feststellte. In aller Eile mussten Stühle herbeigeschafft werden, damit jedem Gast ein Sitzplatz gewährt werden konnte. Das Publikum war bunt gemischt; Baukritiker und Baulöwe sassen zwischen Bauwilligen und Liegenschaftsbesitzern und solchen, die es werden wollen. Niklaus Ledergerber, Präsident der Fachkommission Denkmalpflege AI, umriss kurz die Merkmale appenzellischer Baukultur, die von Klugheit und Sparsamkeit zeugt. Niklaus Fritsche sprach namens der Gruppe «Appenzellisches Baugesetz» anhand einer sorgfältig erarbeiteten Powerpoint-Präsentation über Fehlentwicklungen im aktuellen Bauwesen. Die Revision des Baugesetzes, welche sich vermutlich bis 2012 hinziehen werde, berge eine echte Chance für die Erneuerung des einst unverkennbaren Landschaftsbildes. Die beiden Referenten waren Podiumsteilnehmer zusammen mit Bauherr Stefan Sutter und dem ETH-Architekturstudenten Sandro Lussmann. Unter Leitung des Journalisten Stefan Millius legten sie ihre Ansichten zu Möglichkeiten des neuen Baugesetzes offen.

Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 07.12.2009 - 16:52:37