
Baubedarf am Berggasthaus Säntis
Appenzell/AI. Das östliche Haus des beliebten Innerrhoder Bergrestaurants auf dem Säntisgipfel ist der zuletzt gebaute Teil. Trotzdem hat es unter den extremen Witterungsbedingungen der vergangenen Winter stark gelitten.
Eindringende Feuchtigkeit führte zu Schimmelbildung, so dass nicht mehr alle Zimmer vermietet werden können. Statt mit grossem Aufwand zu renovieren, hat die Besitzerfamilie beschlossen, einen radikalen Eingriff am Gebäude vorzunehmen und so den Weg in die Zukunft zu ebnen. Allerorten macht sich der Trend zu Gästezimmern anstelle der Massenlager bemerkbar, und der Gast verlangt ein gewisses Mass an Komfort – auch und vor allem im Sanitärbereich. Auf dieser Ausgangslage reifte der Entschluss, das ganze Haus Ost (rechts im Bild) abzubrechen und durch einen Neubau zu ersetzen. Die Kapazität wird im Restaurantbereich kaum erweitert, bei den Schlafplätzen wird gar ein deutliches Minus resultieren. Die Bauherrschaft hofft, im Frühjahr 2011 mit dem Umbau beginnen zu können. Bis dahin sollen Detailpläne erstellt und Vorbereitungsarbeiten erledigt werden. Während der Bauzeit soll das Restaurant mit reduziertem Volumen betrieben werden. Eine mitgeplante Küchenerweiterung kann erst erfolgen, wenn die WC-Anlagen im Neubau verfügbar sind. Ruedi Manser hofft, dass der Innenausbau im Winterhalbjahr erledigt werden kann.