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Bau der Autobahn A9 im Oberwallis – Eröffnung der Teilstrecke Gampel-Steg – Raron im Jahr 2023

Nachdem die Nordröhre des Tunnels Visp sowie der Überwurftunnel aus dem Saas- und Mattertal am 23. September 2022 für den Verkehr freigegeben wurden, gehen die Umbauarbeiten der Südröhre des Vispertaltunnels in einen Autobahntunnel weiter.

Die Inbetriebnahme der gesamten Südumfahrung Visp ist für 2024/2025 geplant, was den Verkehr durch Visp erheblich entlasten wird. Der Abschnitt zwischen Gampel-Steg und Raron wird voraussichtlich 2023 eröffnet. Die Fertigstellung der gesamten Autobahn A9 zwischen Brig und Leuk/Susten Ost ist für 2026 geplant. Der Fortschritt der Arbeiten und die nächsten Meilensteine wurden heute Morgen bei einer Baustellenbesichtigung mit den Medien präsentiert.

Die Nordröhre des Vispertaltunnels (TUVI) sowie der Überwurftunnel aus dem Saas- und Mattertal wurden am 23. September 2022 für den Verkehr freigegeben. Ein wichtiger Schritt für den Bau der Autobahn A9 im Oberwallis, welcher eine vollständige Umfahrung von Visp aus Brig in Richtung Unterwallis sowie aus dem Saas- und Mattertal ermöglicht. Dadurch werden der Verkehrsfluss, die Sicherheit und die Lebensqualität in der Region rund um Visp verbessert. Die Umbauarbeiten in der Südröhre des Vispertaltunnels in einen Autobahntunnel werden fortgesetzt. Die Inbetriebnahme der gesamten Südumfahrung Visp ist für 2024/2025 vorgesehen. Der allgemeine Fortschritt der Arbeiten und die nächsten Meilensteine der verschiedenen Teilstrecken wurden heute Morgen bei einer Baustellenbesichtigung mit den Medien vorgestellt.

Leuk / Susten Ost – Visp West

Die Arbeiten am 1,46 Kilometer langen gedeckten Einschnitt von Raron (GERA) gehen planmässig voran. Die Rohbauarbeiten sind in der Abschlussphase. Die Pumpstation und die Betriebszentrale Ost sind im Bau gemäss Terminplan. Die Bauarbeiten der Bahnhofstrasse über den Gedeckten Einschnitt sind seit diesem Frühjahr abgeschlossen.

Der Abschnitt Schnidrigu, (2,6 Kilometer) zwischen Gampel-Steg und Raron ist vollständig fertiggestellt, einschliesslich aller Aus- und Einfahrten. Anhand dem Arbeitsfortschritt an den Anschlussbauwerken (Rampe) für den Vollanschluss Raron sollte die Inbetriebnahme 2023 erfolgen. Im Osten wurden die Stahlträger der Ausfahrtsrampe montiert und zwei Fahrbahnplatten betoniert. Im Westen wird in Kürze mit der Montage der Stahlträger der Einfahrtsrampe begonnen. Der Ukraine-Konflikt und seine potenziellen Auswirkungen auf die Lieferfristen für verschiedene Materialien, insbesondere Stahl, könnten eine Anpassung der Fristen und Kosten erforderlich machen.

Die Vortriebsarbeiten am Riedbergtunnel (TURI) sind abgeschlossen. Die Verstärkung des Ausbaus im rückwärtigen Bereich der Nordröhre ist erfolgt. In der Südröhre werden diese Massnahmen im Frühjahr 2023 ausgeführt sein. In der Nordröhre wurde mit dem Bau des Innenrings begonnen. Sobald dieser fertiggestellt ist, wird der weitere Innenausbau erfolgen (Dichtung, Innenring, Werkleitungskanal, Strassenbau). Die grossen bautechnischen Herausforderungen im Riedbergtunnel bleiben bestehen. Die derzeitige Planung sieht eine Inbetriebnahme des Riedbergtunnels im Jahr 2025/2026 vor.

Siders Ost – Leuk / Susten Ost

Der Abschnitt durch das Naturschutzgebiet im Pfynwald ist eine besondere Herausforderung (insbesondere geologische und naturschutzrechtliche) im Zusammenhang mit einem nachhaltigen Bau der Autobahn. Bei der öffentlichen Auflage der Teilstrecke Siders Ost – Leuk / Susten Ost vor vier Jahren wurden 92 Einsprachen eingereicht. Die Mehrheit dieser Einsprachen konnten bereinigt werden. Insgesamt wurden fünf Beschwerden beim Bundesverwaltungsgericht in St. Gallen (BVGer) eingereicht. Das Urteil des BVGer ist noch hängig und kann anschliessend beim Bundesgericht angefochten werden. Mehrere Ingenieuraufträge wurden vom Kanton Wallis vergeben. Insbesondere werden die Details der Schlüsselprojekte Tunnel Susten (TUSU) und gedeckter Einschnitt Pfyn (GEPF) ausgearbeitet. Die ersten archäologischen Ausgrabungen im Bereich Pfynwald haben begonnen. Bisher können keine nennenswerten Funde gemeldet werden.

 

Quelle: Kanton Wallis
Bildquelle: Kanton Wallis

Schweiz / 27.10.2022 - 11:27:15