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Batliner und Bertschinger waren Spitze

Walzenhausen. Seit 25 Jahren ist das öffentliche Preisjassen im Hotel Walzenhausen in die Silvester-Jasswoche von Trumpf-Ass integriert. Das Jubiläumspreisjassen gewann Ottilia Baltiner vor Otto Bertschinger und Ewald Baltiner.

Seit 25 Jahren ist jeweils zwischen Weihnachten und Neujahr, meist an einem Sonntagnachmittag, ein grosser Aufmarsch von Jassspezialisten aus der ganzen Schweiz und im Besonderen aus der Ostschweiz im Hotel Walzenhausen in Walzenhausen zu verzeichnen. Von Anfang an wurde ein öffentliches Preisjassen in die geschlossene Silvester-Jasswoche von Trumpf-As integriert. Das zweite Jubiläum feierte Stephan Hengartner aus Frenkendorf, der sich zum zehnten Mal für die Jasswoche und für das öffentliche Preisjassen verantwortlich zeigte. Am Jubiläumspreisjassen beteiligten sich durch Zufall genau hundert Personen, das heisst, dass an 25 Tischen zum 25. Geburtstag gejasst wurde.

Eschen vor Wetzikon und St. Margrethen
Mit 4403 Punkten schwang Ottilia Batliner, extra zu diesem Anlass aus Eschen angereist, obenauf, gefolgt von Otto Bertschinger aus Wetzikon mit 4328 Punkten und auf Platz drei fand sich Ewald Batliner, der Ehemann der Siegerin, mit 4208 Punkten. Bester Jasser der Region wurde mit 4199 Punkten Felix Frei aus St. Margrethen, gefolgt vom ersten Ausserrrhoder Werner Buff aus Urnäsch mit 4187 Punkten sowie der ersten Walzenhauserin, Annaliese Seitz mit 4185 Punkten. Damit bewiesen die regionalen Jasserinnen und Jasser, dass sie es jederzeit mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Jasswoche aufnehmen können, denn auf den Plätzen sieben bis zehn waren Heidi Scariot, Rheineck, Heinz Stäheli, Goldach, Eduard Arber, Birsfelden und der Bernecker Emil Sonderegger bestens platziert. Anlässlich des Jubiläumsjassens erhielt Johannes Tobler einen wunderschönen Trostpreis. Die übrigen Teilnehmerin und Teilnehmer konnten ihren Naturalpreis gemäss Rangliste aus dem traditionell reichhaltigen und schönen Gabentempel selbst aussuchen.

Walzenhauserin am Fernsehen
Annaliese Seitz, beste Einheimische, wollte in ihrer Kindheit das Schweizer Kartenspiel nicht erlernen, zu fanatisch waren ihr die Jassrunden. Erst als sie im Service arbeitete, begann sie das Jassen zu trainieren und zu mögen. Heute ist sie eine begeisterte Jasserin. Im Hotel Walzenhausen schätzt sie das friedliche und gemütliche Ambiente. Ihr Jasspartner unterstreicht: „Vo mir us cha erscht eine jasse, wenn er Fähler zugeh kha!“ „Ja, Fehler macht jede Jasserin und jeder Jasser, auch die Besten“, erklärt daraufhin Annaliese Seitz und nickt ihrem Jasspartner zu. Danach erzählt die Walzenhauserin, dass sie eben erst als Telefonjasserin am Samstagsjass im Fernsehen mitmachen konnte. Die Aufnahmen fanden in Flims statt, sie mit dabei am Tisch. „Es war ein herrlicher Tag und ein schöner Abend. Die Ausstrahlung der in Flims aufgezeichneten Sendung erfolgt am 10. Januar 2009, deshalb sage ich noch nicht, wie es ausgegangen ist, sonst wäre ja die ganze Spannung weg.“ Zum Schluss dankt Jassleiter Stephan Hengartner dem Verkehrsverein Walzenhausen, der am Silvester ganz kurz nach 24 Uhr zum Jubiläum – 25. Öffentliches Preisjassen – ein Feuerwerk spendet. Bild: Isabelle Kürsteiner

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 29.12.2008 - 11:11:00