Bärinnen mit reiner Weste
Die 1.-Liga Damen der Appenzeller Bären führen nach zwei Runden die Rangliste verlustpunktlos an. Sie gewannen auch gegen Kanti Baden mit 3:0 Sätzen.
Volleyball. Zum ersten Heimvorteil in der neuen Saison begrüssten die Appenzellerinnen am Sonntag die starke Mannschaft von Kanti Baden. Als Aufsteigerinnen mussten sie sich somit bereits beim 2. Meisterschaftsspiel gegen die Badnerinnen behaupten, die letzte Saison beinahe in die Nationalliga B aufgestiegen sind. Bereits im 1. Satz konnten die Appenzellerinnen vorziehen und brachten den Gegner dazu, bei einem Spielstand von 5:1 ein erstes Timeout zu verlangen. Dank relativ konstanter und guter Leistung konnten die Heimspielerinnen den Satz überraschend klar mit 25:14 für sich entscheiden.
Die Euphorie des 1. Satzes wurde dann auch in den zweiten Satz mitgenommen. Den gleich zu Beginn erarbeiteten 3-Punkte Vorsprung konnten die Bärinnen in der zweiten Satzhälfte weiter ausbauen, während die Gegnerinnen nur noch schwer aus ihrem Tief fanden und viele Eigenfehler begingen. Die Quittung dafür war die hohe 25:11-Satzniederlage.
Baden noch nicht geschlagen
Schon zu siegessicher agirten die Appenzellerin anfangs des dritten Satzes. Der Gast ging in Führung und Trainer Sascha Messmer war gezwungen, sein 1. Timeout zu nehmen (Spielstand 2:4). Der geglückte Start gab den Badnerinnen den nötigen Aufschwung, sodass diese den Durchgang ausgeglichen gestalten konnten. Es folgte ein spannendes Kopf an Kopf Rennen, welches die Bärinnen schliesslich doch noch zu ihren Gunsten entscheiden konnten. Mit 25:23 ging die Partie mit 3:0 an die einheimische Mannschaft.
Schweizer-Cup: Nächste Runde
In der 3. Cuprunde stiessen die Bärinnen am Vortag auf die 2.Liga Mannschaft von Uni Basel. Als Unterklassige genossen die Baslerinnen Heimvorteil. Der relativ weite Anreiseweg belastete die Appenzeller Damen in keiner Art und Weise, sie hinterliessen einen soliden Eindruck und qualifizierten sich mit einem 0:3-Sieg (16:25, 15:25, 13:25) für die vierte Runde. Hier kommt es zum Derby mit dem 2.-Ligisten Andwil-Arnegg. (rw)



























