Ballonteam Zeberli ohne WM-Glück
Ballonfahren. Das Schweizer Ballonteam Zeberli aus Heldswil (TG) hat an den Ballonweltmeister-schaften in Österreich den guten 17. Platz erreicht.
Es ist dies das seit langem beste Resultat, das ein Schweizer Ballonteam erreicht hat. Nach drei von fünf Fahrten hatte Stefan Zeberli noch an der Spitze gelegen. An den Weltmeisterschaften waren über 100 Piloten aus mehr als 30 Nationen am Start
Der Thurgauer Ballonpilot Stefan Zeberli war mit seinem Team nach überzeugenden Leistungen an den letzten Wettfahrten mit grossen Hoffnungen an die Weltmeisterschaften ins österreichische Hofkirchen in der Steiermark gereist. Die ersten drei von fünf Fahrten gelangen ihm denn auch optimal und er konnte sich als Erstplatzierter Hoffnungen auf einen Medaillenplatz machen. Eine verpatzte vierte Fahrt warf den Thurgauer Ballonpiloten dann aber auf den 17 Platz zurück. Weil die Abstände unter den 20 Bestklassierten aber sehr gering waren, durfte Stefan Zeberli noch immer auf einen Spitzenplatz hoffen. Weil die fünfte und letzte Wettfahrt am Samstag aber wegen eines plötzlichen Föhneinbruchs abgebrochen werden musste, blieb für Stefan Zeberli schliesslich nur der 17. Schlussrang. Für den Thurgauer war der Abbruch darum besonders ärgerlich, weil er aufgrund des anfänglichen Verlaufs der letzten Wettfahrt gute Aussichten hatte, sich in der Schlussrangliste noch um einige Plätze zu verbessern. Stefan Zeberli nahm das Verdikt sportlich und freute sich zu Recht über die in Anbetracht der grossen Zahl der teilnehmenden Ballonteams hervorragende Leistung.
Das Team Zeberli mit den Brüdern Stefan und Simon im Ballon sowie Vater Jakob Zeberli und Willi Isler als Bodenmannschaft hatte im Rahmen der Vorbereitungen auf die Weltmeisterschaften die World Balloon Trophy in Echternach (Lux) gewonnen. An der neben den Weltmeisterschaften bedeutendsten Ballonwettfahrt setzten sich die Thurgauer mit ihren neuen Meyer-Mayor-Wettbewerbsballon gegen 30 Teams durch. Im Frühjahr dieses Jahres holten sich die Thurgauer Ballonfahrer zudem den Schweizer Meistertitel. Neben dem fahrerischen Können der Gebrüder Zeberli ist der neue, von der Weberei Meyer-Mayor AG, Neu St.Johann, gesponserte Wettkampfballon mitentscheidend für die guten Leistungen. Dank der schlanken Form des Ballons ist ein genaueres Manövrieren möglich. Die Meyer-Mayor AG produziert seit einigen Jahren auch Hightech-Gewebe für Heissluftballone. (pd)



























