Bald Petition gegen Tunnelpläne?
Trogen. Die Appenzeller Bahnen will die Strecke St.Gallen-Trogen unterirdisch verbinden. Die Tunnelpläne im Gebiet Ruckhalde stossen aber nicht überall auf Begeisterung.
Die bisherige Zugstrecke sei historisch wertvoll und wegen der Aussicht auch für Touristen interessant, findet beispielsweise Hannes Rüesch (82), der die Schaffung eines Aktionskomitees gegen das Tunnelprojekt plant.
Rüesch will sich dafür ensetzen, dass die Bahnen, wie bisher, oberirdisch verkehren. In einer Machbarkeitsstudie wurden aber bereits Pläne für drei oberirdische Streckenabläufe geprüft und wieder verworfen. Grund für die Ablehnung der oberirdischen Möglichkeiten: Alle Varianten kosten wie die Tunnel-Option ebenfalls 40 Millionen Franken, erfüllen aber nicht die Bedingung der Fahrzeitverkürzung.
Aber eben dieses Kriterium ist für die Appenzeller Bahnen das Ausschlaggebende. Ziel sei es, eine möglichst rasche Verbindung zwischen St.Gallen und Trogen zu schaffen, da zwei Drittel der Fahrgäste aus Pendlern bestehen und nicht aus Touristen. Rüesch will nun auch die Bahnpassagiere befragen, was sie von den Plänen halten. Eine Petition liegt bereits im Entwurf vor.



























