Baden/A1: Zwei Unfallereignisse beim Baregg
Baden/AG. Im Bereiche des Bareggtunnels kam es auf der Autobahn A1 gestern Heilig Abend zu zwei Verkehrsunfällen. Kurz vor 14.00 Uhr prallten fünf Fahrzeuge ineinander. Nach 17.00 Uhr kollidierten zwei Fahrzeuge im Tunnel miteinander. Der Unfallverursacher fuhr weiter und verschwand. Die Polizei konnte ihn am Abend ermitteln und nahm ihm den Führerausweis ab.
Gestern Freitag, 24. Dezember 2010 verzeichnete die Kantonspolizei Aargau infolge des Schneefalls und der Strassenverhältnisse einige Unfälle, welche meist nur mit Sachschaden endeten.Oftmals gerieten die Fahrzeuglenker auf der rutschigen Fahrbahn von der Strasse und kamen im angrenzenden Feld oder Acker zum Stehen.
Beim Baregg-Tunnel, Autobahn A1, Fahrbahn Richtung Zürich, krachte es jedoch im Verlaufe des Nachmittags zwei Mal:
Beim ersten Unfallereignis, welches der Polizei kurz vor 14.00 Uhr gemeldet wurde, waren fünf Autos beteiligt. Wegen des stockenden Verkehrs musste ein Autolenker stark abbremsen, worauf der hinter ihm Fahrende rechtzeitig verlangsamen konnte. Die nachfolgenden drei Verkehrsteilnehmer bekundeten mehr Mühe mit dem rechtzeitigen Abbremsen, weshalb es zu diesem Unfall kam.
Zeitweise kam es zu einem Rückstau auf der Autobahn von über 10 km. Einzelne Fahrzeuginsassen wurden zur Kontrolle ins Spital geführt. Kurz nach 15.00 Uhr war die Unfallstelle geräumt und der Verkehrsfluss normalisierte sich.
Nach 17.00 Uhr kollidierten im Baregg-Tunnel, Fahrbahn Richtung Zürich, zwei Autos, wobei der verursachende Lenker nach der Kollision weiterfuhr und nicht am Unfallort anhielt.
Die Ermittlungen der Kantonspolizei führten dann am gleichen Abend zu einem 30-jährigen Deutschen, wohnhaft im Bezirk Baden. An dessen Wohnort trafen die Polizisten auch auf den stark an der Front beschädigten VW Passat. Der fehlbare Lenker wurde zwecks Blutentnahme ins Spital geführt.
Der Führerausweis nahm ihm die Polizei sofort zu Handen der Entzugsbehörde ab.



























