
Bachkorrektur Imbersbach, Sanierung der Mündung
Arbin/TG. Mit der Renaturierung des Mündungsbereiches Imbersbach wird das heute künstliche und monotone Gerinne ökologisch stark aufgewertet und im Mündungsbereich verbessert.
Die weitgehend zerstörten Beton-Uferverbauungen am Imbersbach müssen entfernt werden. Im Projekt ist dafür vorgesehen, das eigentliche Bachprofil von heute 7 bis 8 Metern auf rund 10 bis 12 Meter zu erweitern. Das neue Bachprofil soll dabei möglichst naturnah und so attraktiv wie möglich gestaltet werden. Das heisst, es werden unterschiedliche Materialien wie Kies, Steine und in Bruchschutt lebende sowie tote Pflanzen zur Böschungssicherung verwendet. Ein gefahrloser Zugang zum Wasser, wo Kinder den „Spielplatz Bach“ erleben können, ist nur bei niedrigem Seewasserstand vorgesehen.
Ferner wird die alte Brücke durch eine Neue ersetzt. Mit der neuen Brücke kann die Tragsicherheit für die heute wesentlich schwereren Fahrzeuge als früher sichergestellt werden. Zugleich kann mit der Verlegung des Imbersbach nach Norden die gemeinsame Nutzung Seeradweg und Zufahrt Camping entflechtet und die Camping-Entsorgungsstelle optimiert werden. Weiter schafft die Verlegung Platz für eine Wendemöglichkeit sowie für Kurzzeitparkplätze bei der Camping-Einfahrt. Diese sind für die ankommenden und abfahrenden
Campinggäste vorgesehen.
Das Amt für Umwelt des Kantons Thurgau hat das Projekt Imbersbach geprüft und zur Auflage freigegeben. Die Vernehmlassung bei den kantonalen Amtsstellen hat im Weiteren ergeben, dass diese Bachkorrektur ein sinnvolles und gutes Projekt ist, welches die Anforderungen des Bundesgesetzes und des kantonalen Wasserbaugesetzes erfüllt. Der Kanton wird sich mit rund 28 Prozent an den Baukosten der Bachkorrektion beteiligen. Die Auflage erfolgt von Freitag, 9. Oktober bis Mittwoch, 28. Oktober 2009. In dieser Zeit kann das öffentlich aufgelegte Gesuch im Stadthaus Arbon, in der Abteilung Bau, 3. Stock, Hauptstr. 12,
9320 Arbon, eingesehen werden.