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Ausser Aldi Suisse-Zentrale noch Outlet Center

Wigoltingen. Neben der Autobahn A7 soll ein 20'000 Quadratmeter grosses Outlet Center entstehen. Geplant ist es auf der Fläche im «Hasli», wo auch Aldi Suisse ihren Hauptsitz bauen will.

Die in Wigoltingen ansässige JTM Rütenen AG als hat am Dienstag, 8. April, mitgeteilt, dass sie mit dem Fashion-Outlet-Center 200 bis 300 Arbeitsplätze schaffen wolle. Entstehen soll ein Einkaufszentrum wo Designermode um 30 bis 70 Prozent verbilligt verkauft werden solle.

Grundstücksbesitzer
Als Vergleiche nennt sie die Outlet-Zentren Fashion Fish in Schönenwerd und Foxtown in Mendrisio. Der JTM Rütenen AG gehören bereits laut Handelregister zwei Grundstücke im Wigoltinger Industriegebiet «Rüütene» mit insgesamt fast 64 000 Quadratmetern Fläche. Die massgebenden JTM-Aktionäre sind zudem Miteigentümer der benachbarten «Schweizerischen Schälmühle Zwicky AG».

Neben Aldi-Projekt
In deren unmittelbarer Nachbarschaft will die Gemeinde Wigoltingen im Gebiet «Hasli» 34 Hektaren Landwirtschaftsland in die Industrie- und Gewerbezone umzonen. Auf 23 davon will Aldi Suisse seinen Schweizer Hauptsitz sowie ein Auslieferungslager bauen.

Während die Gemeinde dem Vorhaben bereits zugestimmt hat, sind der kantonale Bauernverband und die Grünen von dem Vorhaben nicht begeistert. Sie wollen, dass dieses Landwirtschaftsland entweder erhalten bleibt oder an anderem Ort Ersatz dafür geschaffen wird.

Verkehrsentwarnung?
Anwohner befürchteten auch zuviel Lastwagenverkehr. Diesen will Aldi aber über eine neue Verbindungsstrasse zur Autobahn führen. Die Outlet-Center-Initiatoren vermerken denn auch in ihrer Mitteilung vom Dienstag, der zusätzlich zu erwartende Verkehr zu dem Einkaufszentrum werde «Vergleich mit anderen Einkaufsnutzungen eher tief ausfallen».

Konsumentinnen und Konsumenten eines Outlet-Centers kämen zwar regelmässig aber mehrheitlich nur drei bis sechsmal pro Jahr. Da keine Güter des täglichen Bedarfs angeboten würden, reduzierten sich auch die Zulieferfrequenzen. Er sei «drei bis vier Mal tiefer als beispielsweise in Lebensmittelmärkten».

ThurgauThurgau / 08.04.2008 - 16:33:00