
«Ausgesetzte» Mazedonierin wird weiter behandelt
Münsterlingen/TG. Die schwer kranke Frau, welche von ihrem Ehemann vor dem Kantonsspital «ausgesetzt» worden ist, wird vorübergehend in der Schweiz bleiben.
Die Stadt Kreuzlingen und das Kantonsspital Münsterlingen haben sich darauf verständigt, dass die Mazedonierin, welche am 21. April von Ihrem Lebenspartner vor dem Spital abgesetzt wurde, im Kantonsspital Münsterlingen primär behandelt wird.
Die Kosten für die Primärbehandlung, welche sich im knappen fünststellingen Bereich bewegen, werden subsidiär von der Stadt Kreuzlingen mit Beteiligung des Kantons übernommen. Die Patientin soll soweit behandelt werden, dass nötigenfalls eine Rückkehr nach Mazedonien möglich wäre.
Abklärungen bezüglich einer Behandlungsfortsetzung in Mazedonien sind in Gang. Einzelne Privatpersonen und Stiftungen haben Spenden für die Behandlung in Aussicht gestellt, welche allenfalls zu Gunsten der weiteren Behandlung eingesetzt werden könnten.