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Ausbau der AHV zu Lasten unserer Jugend

Leserbrief. Der Kantonsrat der SVP, Andreas Niklaus, sagt klar Nein zu einer AHV zu Lasten der Jungen.

Auch ohne Finanzkrise ist längst bekannt, dass der heute noch mit rund 40 Milliarden Franken schön gefüllte AHV-Topf innert 16 Jahren leer sein wird; und dies notabene ohne Berücksichtigung der von den Gewerkschaften lancierten 1,5 Milliarden schweren Zusatzkosten-Initiative.

Vor vier Jahren ist ein erster Versuch zur AHV-Sanierung an der Urne gescheitert. Trotzdem muss die 11. AHV-Revision kommen, und eine 12. ist ebenfalls schon angesagt. Warum sind beide nötig? Weil die Jahrgänge mit den hohen Geburtenzahlen jetzt ins AHV-Alter kommen.

Noch finanzieren 37 Erwerbstätige 10 Renten. Blickt man in die Zukunft, könnte einem um die Jungen Angst und Bange werden: Bis 2035 schrumpft die Zahl der Erwerbstätigen, die 10 Rente erwirtschaften müssen auf 20. Eine Initiative, die solche Veränderungen nicht berücksichtigt und auf dem Rücken der Jungen ausgetragen wird, verdient eine wuchtige Ablehnung.

ThurgauThurgau / 31.10.2008 - 08:18:00