Aus Vorurteilen wächst Verständnis
Trogen. Am 28. April 1946 fand in Trogen die Grundsteinlegung für das Kinderdorf Pestalozzi statt. Der Beginn einer Erfolgsgeschichte.
Freiwillige Helferinnen und Helfer aus verschiedenen Ländern beteiligten sich beim Aufbau der Häuser. 4 Jahre später wurde 1950 die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi gegründet.
Die Kinder und Jugendlichen stehen im Mittelpunkt der Tätigkeit der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi. Diese ermöglicht in ihren Auslandprojekten über 220’000 Kindern und Jugendlichen einen regelmässigen Schulbesuch.
«In der Schweiz setzt sie sich seit über 60 Jahren mit der Realität kultureller Vielfalt und der Notwendigkeit des friedlichen, interkulturellen Zusammenlebens auseinander», beschreibt Carmelina Castellino, Leiterin Marketing & Kommunikation. Im Kinderdorf Pestalozzi in Trogen begegnen sich Kinder und Jugendliche aus der Schweiz und dem Ausland. «Sie bekommen die Möglichkeiten, im direkten Kontakt die eigne und die fremde Kultur näher kennen zu lernen; damit aus Fremdem Bekanntes und Vertrautes wird und damit aus Vorurteilen Verständnis wachsen kann.»
Der grösste Teil der Unterstützung wird dank Spenden, Patenschaften und Legaten geleistet. Die Programme im Ausland werden durch die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) des Eidgenössischen Departementes für auswärtige Angelegenheiten sowie für einzelne Projekte auch vom Fürstentum Liechtenstein und der Glückskette unterstützt.



























