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Aus Schlachtabfällen wird Biogas gewonnen

Münchwilen. Bis 2010 soll eine neue Anlage gebaut werden, in der aus Schlachtabfällen Biogas gewonnen werden kann. St. Gallen, Winterthur und Wil wollen sich mit je drei Millionen Franken am Aktienkapital der Biorender AG beteiligen.

Gegenwärtig verarbeitet die Firma Hunziker Food Recycling (HFR) Fleischabfälle. Die bestehende Abfallanlage soll für die Gewinnung von Biogas umgebaut werden. Hiefür wurde 2004 die Biorender AG gegründet. Angestrebt wird ein Aktienkapital von 12 Millionen Franken.

Während das Stadtparlament von Wil bereits im Sommer 2008 einen Beitrag von 3 Millionen Franken bewilligte, behandeln die Parlamente von St. Gallen und Winterthur das Geschäft demnächst. Die Stiftung Klimarappen unterstützt die Biorender AG mit maximal 1,7 Millionen Franken, wie es in der Vorlage des Stadtrats St. Gallen heisst.

Ab 2010 sollen in Münchwilen aus 30 000 Tonnen Fleischabfällen rund 41 000 Megawattstunden Biogas erzeugt werden, das in das Netz der Technischen Betriebe Wil eingespeist wird. Die Baubewilligung für die Anlage liegt vor; Baubeginn soll in diesem Frühling sein.

ThurgauThurgau / 05.02.2009 - 16:56:00