Aus für regionales Einschulungsjahr
Urnäsch. Die Gemeinde gibt die Aufhebung des Regionalen Einschulungsjahres per Ende Schuljahr 2009/10 bekannt.
Der Gemeinderat kündigt den Vertrag über die Führung des Regionalen Einschulungsjahrs per Ende Juli 2010. Das Regionale Einschulungsjahr (ESJ) in Hundwil wird durch einen Zweckverband betrieben, dem die Gemeinden Hundwil, Stein, Waldstatt, Schwellbrunn und Urnäsch angehören. Die involvierten Gemeinden haben anlässlich einer strategischen Sitzung die Aufhebung des Regionalen ESJ per Ende Schuljahr 2009/10 beschlossen. Dies einerseits wegen der doch recht erheblichen Kosten je Lernender bei rückläufigen Schülerzahlen. Andererseits aber auch wegen der vom Kanton angeregten Umsetzung der Integrativen Schulform, welche die Integration von Sonderschulkindern in die Regelklassen verlangt. Das ESJ 2009/10 soll bei einem Schülerbestand von mindestens fünf Lernenden noch angeboten werden.
Erneuerung Vertrag Schüleraustausch
Ein Vertrag zwischen der Einwohnergemeinde Hundwil und Urnäsch regelt die Zusammenarbeit betreffend den Schüleraustausch im Inneren Bezirk Hundwil. Der bestehende Vertrag von 1997 wurde den aktuellen Gegebenheiten angepasst. Die Vertragsänderungen betreffen vor allem Anpassungen bei den Schulgeldern und den Vertragsbedingungen. So werden die Schulgelder neu jährlich dem Landesindex der Konsumentenpreise angepasst. Der Vertrag kann von beiden Seiten jederzeit auf Anfang des Schuljahres mit einer Frist von einem Jahr gekündigt werden.
Beide Vertragsparteien, Hundwil und Urnäsch, profitieren von der guten Zusammenarbeit im Schulbereich, weshalb am geltenden, bewährten System festgehalten werden soll. Die beiden Hundwiler Schulhäuser, Kindergarten Befang und Schulhaus Lehnen, bilden mit dem Urnäscher Schulhaus Saien eine Schuleinheit für einen Klassenzug bis zur sechsten Klasse. Ob es überhaupt einmal nötig sein wird, aufgrund von sinkenden Schülerzahlen vom jetzigen Zweiklassensystem allenfalls auf ein Dreiklassensystem umzustellen, wird jährlich aufgrund von Schülererhebungen frühzeitig geprüft und unter den Vertragsgemeinden abgesprochen.
Wahl Oberstufenlehrkraft
Sekundarlehrerin Viola Ulreich hat nach fast 10-jähriger Lehrtätigkeit an der Schule Urnäsch auf Ende Januar 2009 ihre Anstellung (50 %-Pensum) gekündigt. Der Gemeinderat hat an ihrer Stelle Felix Hofstetter, zurzeit wohnhaft in Eggersriet, befristet ab 1. Februar 2009 bis 31. Juli 2009, gewählt.
Leistungsvereinbarung mit der Pro Juventute
Der Gemeinderat schliesst mit der Pro Juventute Appenzell Ausserrhoden eine Leistungsvereinbarung für die Mitfinanzierung einer kantonalen Erziehungsberatungsstelle ab. Die Erziehungsberatung ist im Bereich der Präventionsarbeit für Kinder, Jugendliche und Familien tätig, die sich in Schwierigkeiten oder Krisen befinden. Schwerpunktmässig werden Familien mit Kindern im Vorschul- und Primarschulalter beraten. Die Anmeldung kann durch Eltern, Lehrpersonen, Soziale Fachstellen oder Kinder selber erfolgen. Die Pro Juventute erbringt diese Dienstleistung für die angeschlossenen Gemeinden. Die Erziehungsberatungsstelle arbeitet mit anderen Beratungsstellen wie dem Schulpsychologischen Dienst, der Suchtberatung, den Sozialberatungsstellen und der Mütter- und Väterberatung zusammen.
Rahmenvertrag mit der Sozialberatung Appenzeller Hinterland
Der Gemeinderat genehmigt den Rahmenvertrages zwischen der Gemeinde Urnäsch und der Sozialberatung Appenzeller Hinterland, Frau Monika Meillaud, Bahnhofstr. 6, 9100 Herisau. Monika Meillaud ist die Nachfolgerin von Ursa Maier, welche die Sozialberatung Appenzeller Hinterland verlässt. Die Sozialberatung steht ratsuchenden Einwohnerinnen und Einwohner von Urnäsch für präventive, freiwillige und gesetzliche Sozialberatung zur Verfügung. Die Vormundschaft- und Fürsorgekommission der Gemeinde Urnäsch überträgt der Sozialberatungsstelle Mandate bezüglich Beratung und Begleitung von Einwohnerinnen und Einwohnern der Gemeinde Urnäsch, vor allem im Kindesschutzbereich.
Beitritt zur Vereinigung Region Appenzell-St.Gallen-Bodensee
Der Gemeinderat erklärte anlässlich der Gründungsversammlung der Region Appenzell-St.Gallen-Bodensee am 17. Dezember 2008, den Beitritt der Gemeinde Urnäsch zur Vereinigung Region Appenzell-St.Gallen-Bodensee. Die Zusammenarbeit in Politik und Wirtschaft in der Region St. Gallen soll verbessert werden. Es geht dabei nicht nur um Optimierungen gemeinsamer Projekte. Vielmehr soll eine Region entstehen, welche sich im nationalen und internationalen Standortwettbewerb vorteilhafter positioniert. Die Region Appenzell-St.Gallen-Bodensee ist Schweiz weit eine der grössten Gruppierungen für regionale Zusammenarbeit. Im Fokus der Region stehen Aufgaben der Regionalplanung, des Agglomerationsprogramms, der Verkehrsplanung, der Standortförderung und der Neuen Regionalpolitik (NRP). Für Urnäsch von grosser Bedeutung wird die Verkehrsplanung sein.
Unterstützung für Appenzellerland Sport AG
Der Gemeinderat unterstützt die Appenzellerland Sport AG mit Sitz in Teufen AR, in Form eines Aktienkaufs im Betrag von Fr. 4’000.00. Die Appenzellerland Sport verdient diese Unterstützung, leistet sie mit ihren Aktivitäten doch einen wesentlichen Beitrag zur Standortförderung unserer Region.
Teuerungsausgleich für Gemeindepersonal
Dem Gemeindepersonal wird auf das Jahr 2009 ein Teuerungsausgleich von 2.5 % ausgerichtet. Nachdem die Lehrpersonen sowie die Kantonsangestellten eine Zulage von 2.5 % erhalten, wird diese Regelung für das gesamte Gemeindepersonal Urnäsch übernommen.



























