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Aus für liberale, appenzellische Lösung

Herisau. Ausserrhoden hat seit 1986 eine eigene Wirtschaftsförderung.

Die Stiftung Wirtschaftsförderung AR wurde 1986 gegründet. Parallel dazu formierte sich ein Förderverein – eine liberale, appenzellische Lösung, die bestens funktionierte.

Heute wird die Wirtschaftsförderung mit 400 000 Franken vom Kanton und mit 200 000 Franken von Industrie und Gewerbe finanziert. Im Jahr 2000 kam das Sekretariat des Industrievereins dazu und 2006 jenes des Gewerbeverbands. Seither bestand in Herisau das «Haus der Wirtschaft». «Das war einmalig in der Schweiz,» sagt Wirtschaftsförderer Ruedi Aerni.

Priorität hatte das Bewahren der Arbeitsplätze in bestehenden Firmen, aber auch die Ansiedlung neuer Firmen. Dazu wurden eigens Mitarbeiter mit Verbindungen im süddeutschen Raum eingestellt. Die frischen, frechen Kampagnen der Wirtschaftsförderung waren sehr erfolgreich; die Institution ist ISO-zertifiziert.

Industrieverein und Gewerbeverband müssen auf Ende Oktober eine neue Lösung für ihre Sekretariate suchen. Der Stiftungsrat habe Forderungen an die Regierung zur finanziellen Entflechtung des bisherigen Konstrukts gestellt, sagt Hans Alther, Präsident des Industrievereins. Bisher sei noch keine Antwort eingetroffen.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 26.05.2008 - 10:20:00