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Aus der Traum vom Stunthero

Appenzell. Urs Inauen aus Appenzell hat sich bei der SF-Sendung Stunthero bis ins Finale gekämpft - und ist wegen eines Blackouts beim finalen Showdown gescheitert.

Vor dem grossen Showdown wollte Oliver Keller, selbst Stuntman und Moderator der Sendung, den Finalisten zeigen, was es heisst, in Hollywood klein anzufangen. Dabei mussten die Finalisten Urs, Rini und Sebastian im von Schweizern geführten Waterfront Café eine Stunde lang die Gäste bedienen.

Wer dabei die meisten «Tips», also Trinkgelder, machte, durfte bei der letzten und entscheidenden Aufgabe die Startreihenfolge der Kandidaten bestimmen. Als Kellner erwies sich vor allem Sebastian als sehr talentiert – er bekam insgesamt zwölf Dollar – und gewann den Wettstreit.

„Four Aces“: Eine würdige Kulisse
Eine Tankstelle, ein Motel, eine Kneipe und ein Shop mitten in der amerikanischen Mojave-Wüste – «Four Aces», die vier Asse. Diese eigens für Filmaufnahmen konstruierte Kulisse wurde für das entscheidende Finale ausgewählt und war schon Schauplatz vieler Hollywood-Produktionen gewesen.

Natürlich musste bei einem Finale an einer solchen Filmlocation auch ein würdiger Gastjuror zur Stelle sein. Und tatsächlich: In einer schwarzen Limousine fuhr dann auch der Schauspieler Michael Madsen vor. Den 49-jährige kennt man vor allem als kantigen Typen aus Filmen wie Tarantinos «Reservoir Dogs» oder aus beiden «Kill Bill»-Streifen.

Der Letzte wird der Erste sein
Die letzte und alles entscheidende Aufgabe für die Finalisten war ein sogenannter Auto-Body-Stunt. Dabei mussten die Kandidaten zuerst im Nahkampf einen Tankstellenräuber erledigen und sich danach auf das wegfahrende Auto seines Komplizen werfen um zu versuchen, dessen Flucht zu verhindern.

Sebastian, der aufgrund seines Sieges bei dem «Tips»-Wettbewerb die Reihenfolge der anzutretenden Kandidaten bestimmen durfte, wollte sich gleich als erster versuchen. Danach war Urs an der Reihe und zögerte im Nahkampf einen Moment mit zuschlagen: Blackout. Als letzter trat Rini an, er beeindruckte Gastjuror Michael Madsen mit seinen Boxkünsten und vermochte die Jury am Ende zu überzeugen.

Kämpferherz
So hiess der Finalsieger, der Stunthero, am Ende Rini Lleshaj aus Offtringen AG. Die Enttäuschung war den beiden anderen Kandidaten ins Gesicht geschrieben. Sebastian wird sich trotzdem an die «geile Zeit», die sie zusammen hatten, erinnern. Und Urs? Er beweist einmal mehr, dass er ein Kämpferherz hat und will trotz der Enttäuschung weiter seinen Weg als Stuntman gehen. Was denn sonst.

Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 07.11.2007 - 11:56:00