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Auf den Spuren der Nomaden

Der in Luzern lebenden Fotografen, Buchautor und Vortragsreferenten Andreas Hutter ist einer der wenigen echten Abenteurer.

Seit Jahren führt ihn sein Interesse für Naturvölker immer wieder zurück in die Mongolei. Mit einem alten russischen Seitenwagen-Motorrad machte er sich 2002 auf die Suche nach seinem Freund Monkkor. Als Hutter ihn endlich gefunden hatte, bat Monkkor ihn um Hilfe.

Er hatte vor einigen Jahren fast seinen gesamten Viehbestand in einem Schneesturm verloren. Hutter suchte Monkkor in den folgenden Jahren mehrmals auf, begleitete und unterstützte ihn und seine Familie. Hautnah erlebte er sowohl die schönen, als auch die harten Momente des Nomadenlebens. Ein Abenteuer mit Sinn – eine berührende Geschichte, die den unschätzbaren Wert der Freundschaft spürbar werden lässt.

Die mongolischen Nomaden besuchte er 1994 zum ersten Mal. Inzwischen hat er die mongolische Sprache erlernt und auf sieben Reisen über zwei Jahre in der Mongolei gelebt. Die einfühlsame Reportage über eine mongolische Nomadenfamilie die den Wechsel vom Kommunismus zum Kapitalismus und die Auswirkungen des Klimawandels zu bewältigen versucht, ist das Thema seiner neusten Dia-Reportage. Mit authentischen Erzählungen und packenden Bildern entführt er die Vortragsbesucher in die faszinierende Welt der letzten Nomaden.

 

LuzernLuzern / 11.10.2010 - 07:48:49