Auch das Militär hat Ylenia nicht gefunden
Über 100 Angehörige des Militärs durchsuchten heute den Nutzenbuchwald zwischen Gossau und Niederwil nach der vermissten Ylenia. Bis jetzt gibt es keine neuen Erkenntnisse.
Zum ersten Mal halfen heute auch Angehörige des Militärs bei der Suche nach der vermissten fünfeinhalbjährigen Ylenia aus Appenzell. Seit 9 Uhr Morgen sind 103 Angehörige der Schweizer Armee dabei, den Nutzenbuchwald zwischen Gossau und Niederwil minutiös zu durchsuchen. Rund 50 Personen der Truppe sind Durchdiener, also Milizsoldaten, die restlichen sind Berufssoldaten, welche im Bereich der militärischen Sicherheit tätig sind.
«Am Sonntag haben wir von der Kantonspolizei St.Gallen ein Gesuch zur Unterstützung der Polizeiarbeit erhalten. Am Montag haben wir die Angelegenheit geklärt und bereits gestern Dienstag wurden die heute hier anwesenden Armeeangehörigen für diesen Einsatz ausgebildet», erklärt Urs Müller, Sprecher des Führungsstabs des Militärs.
Während der eintätigen Ausbildung lernten die Armeeangehörigen wie sie technisch und taktisch vorzugehen haben, was sie tun dürfen und was nicht. «Zudem wurden sie auf den schlimmsten Fall vorbereitet», so Müller. Der schlimmste Fall, nämlich das Vorfinden der toten Ylenia ist heute nicht eingetroffen. Von dem vermissten Mädchen fehlt weiterhin jede Spur. Auch die Waffe, mit der der Passant von Von Aesch angeschossen worden war, ist nach wie vor nicht auffindbar.
«Die Stimmung innerhalb des Teams ist gut. Die Soldaten sind motiviert und wollen das Mädchen finden. Sie wissen, dass ihr Einsatz notwendig und sinnvoll ist», so Müller.
Das Militär wird am Donnerstag den Rest des Nutzenbuchwaldes absuchen. Die Suche nach der vermissten Ylenia wird auch in weiteren Wäldern und Gebieten weiter gehen. Polizeisprecher Fabio Ruscelli: «Wir suchen solange weiter, wie wir konkrete Anhaltspunkte haben.»
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