«Auch auf dem Land ist ein solcher Anlass möglich»

Trogen. Am 17. Januar findet das fünfte Feuer und Eis Festival statt. Gründer und OK-Mitglied Simon Frehner im Interview.

Simon Frehner, Sie sind der eigentliche Gründer des Festivals. Was war der Antrieb, dieses Festival entstehen zu lassen?
Wir wollten damals eigene Erfahrungen im Veranstalten sammeln, den Jugendlichen aus dem Appenzellerland einen solchen Anlass ermöglichen und auch den verschiedenen OK-Mitgliedern ein Lernfeld bieten.

Wie ging es los mit dem Feuer und Eis Festival?
Ich war damals Gründer und fand rasch viele Mithelfer aus dem Kollegenkreis, die ab der ersten Stunde das FEF mitprägten und ermöglichten. Wir mussten viel von Grund auf erlernen und viele Erfahrungen sammeln. Dass das erste Festival bereits ausverkauft war übertraf unsere Erwartungen und war ein schöner Starterfolg.

Was für ein Ziel verfolgen Sie mit diesem Festival?
Wir möchten auch im Appenzellerland den Jugendlichen eine Möglichkeit für gute Live-Musik und eine Party mit vielen Besuchern bieten. Es war auch immer unser Ziel, neue OK-Mitglieder zu gewinnen und diesen so eine Plattform zu bieten, bei der sie mitarbeiten und sich weiterentwickeln können. So waren in den letzten Jahren sehr viele Jugendliche in das Projekt involviert.

Was sind Ihre die Pläne für die Zukunft?
Die möchte ich an dieser Stelle noch nicht verraten. Informationen werden nach dem Festival folgen.

Was motiviert Sie, dieses Festival seit fünf Jahren immer wieder durch zu führen?
Die Zusammenarbeit im OK, die Momente, bei denen wir berauschende Konzerte bei vollem Haus erleben. Und aufzuzeigen, dass auch auf dem Land ein Anlass in dieser Grösse möglich ist.

Wie werden die verschiedenen Bands ausgewählt?
Ich bin Programmchef und hole mir jeweils von den OK-Mitgliedern Wünsche ein und stelle auf Grund dieser und unserer Konzept-Ausrichtung das Programm zusammen. Wir versuchen immer, ein attraktives Programm im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten anzubieten. Hier kommen mir auch meine Tätigkeiten und Kontakte bei meinem Musiklabel «eisbrand» zu Gute.

Weshalb haben Sie sich für die diesjährigen Bands entschieden?
Chlyklass und deren Mitglieder (u.a. Greis, Wurzel 5) geniessen einen guten Ruf in der Ostschweiz und sorgen für mächtig Party. Speziell freue ich mich auf Cali P & the dobby conquerors. Mit ihm haben wir einen zweiten Headliner, viel tanzbare Musik und er wird bestimmt karibische Sommergefühle im kalten Winter hervorrufen. Mit Gerard MC kommt die Österreichische Rap-Nachwuchshoffnung nach Trogen. Er ist aber kein unbekannter, so spielte er auch am Projekt Dialogue – hip hop & orchestra bereits in Trogen auf. In diesem Jahr gibt es auch wieder Rock-Klänge was unser Programm noch breiter macht. Container 6 sind eine aufstrebende junge Mundart Rock Band und gewannen im Jahr 2006 den mobileAct-Contest. Die weiteren DJ’s runden das Programm ab.

Wie viele Tickets werden angeboten?
Bei 1000 Personen ist das Festival ausverkauft. Dies war in den letzten beiden Jahren jeweils der Fall. Es empfiehlt sich sehr den Vorverkauf zu benützen, zum Beispiel unter www.feuerundeisfestival.ch.

Appenzell Ausserrhoden / 19.12.2008 - 16:05:00
Exit mobile version