• Aargau
  • Appenzell Ausserrhoden
  • Appenzell Innerrhoden
  • Basel-Landschaft
  • Basel-Stadt
  • Bern
  • Freiburg
  • Genf
  • Glarus
  • Graubünden
  • Jura
  • Luzern
  • Neuenburg
  • Nidwalden
  • Obwalden
  • Schaffhausen
  • Schwyz
  • Solothurn
  • St.Gallen
  • Stadt Winterthur
  • Stadt Zürich
  • Tessin
  • Thurgau
  • Uri
  • Waadt
  • Wallis
  • Zug
  • Zürich

Ätzende Dämpfe entwichen

Wängi/TG. Am Montagmittag, 19. März 2012, ist in einer Firma in Wängi Salpetersäure ausgetreten. Ätzende Dämpfe gelangten daraufhin ins Freie. Die Bevölkerung in der Umgebung wurde vorsichtshalber aufgefordert, Fenster und Türen zu schliessen und nicht ins Freie zu gehen.

Am 19. März 2012, ca. 12.15 Uhr, ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass es in einer Metallverarbeitungsfirma an der Froheggstrasse am Ortsrand von Wängi zu einem Chemieunfall gekommen sei. Bei Unterhaltsarbeiten an einem Tank mit Salpetersäure im Keller der Firma waren mehrere Hundert Liter der stark ätzenden Säure ausgetreten. 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnten die Firma selbständig verlassen. Ein Mitarbeiter der Firma wurde leicht verletzt, er wurde von einem Kollegen in Spitalpflege verbracht.

Weil auch Säuredämpfe ins Freie gelangt waren, wurde die Bevölkerung in der Umgebung der Firma (Ortsrand von Wängi, Heiterschen und Wittenwil) über Radio aufgefordert, Fenster und Türen zu schliessen und nicht ins Freie zu gehen. Nachdem sich die Dämpfe verflüchtigt hatten, konnte diese Vorsichtsmassnahme um 14.30 Uhr aufgehoben werden.

Im Einsatz standen neben der Kantonspolizei Thurgau die Feuerwehr Wängi, die Stützpunktfeuerwehr Münchwilen, die Chemiewehr Weinfelden sowie Spezialisten des kantonalen Amtes für Umwelt.
 

ThurgauThurgau / 19.03.2012 - 15:15:24