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ATV-Jugend-Challenge – eine Herausforderung

Heiden/AR. Über 500 Mädchen und Knaben aus 17 Riegen fanden sich über das letzte Wochenende zum ATV-Jugend-Challenge ein.

ATV-Jugend-Challenge – eine Herausforderung
Über 500 Mädchen und Knaben aus 17 Riegen der Jahrgänge 1993 und jünger fanden sich über das letzte Wochenende in Heiden zum ATV-Jugend-Challenge ein und absolvierten einen dem Alter entsprechenden Teamwettkampf. Mit dabei auch Kids aus Bühler.
Bereits zum 10. Mal fand der bei den Jugendlichen beliebten Teamwettkampf, organisiert vom DTV/TV Wolfhalden und der Jugendkommission (Juko) des Appenzellischen Turnverbandes (ATV), statt. Mit ihrer Teilnahme – gegen 140 Gruppen aus 17 Riegen – bewiesen die Jugendlichen, dass sie Freude am Sport haben. Es herrschte in der Turnhalle von Beginn weg eine fröhliche und lockere Atmosphäre, gepaart mit Anspannung auf den bevorstehenden Wettkampf. Dem Alter entsprechend wurden die Mädchen und Knaben in drei Kategorien eingeteilt, wobei je vier Kinder eine Gruppe bildeten.

Spielerisch und motivierend
Mit dem Jugend Challenge will die Jugendkommission des Appenzellischen Turnverbandes den Mädchen und Knaben spielerisch, aktionsreich und motivierend zur Leichtathletik bringen. Die Disziplinen sind Vorübungen für die Leichtathletik und können leicht in den Turnstunden eingebaut werden. Positiv am Wettkampf ist auch, dass es ein Teamwettkampf und kein Einzelwettkampf ist. Das Ergebnis in der Gruppe ist denn auch ein weiteres zentrales Element des beliebten Nachwuchsprojekts. Spielleichtathletik in der Halle ist eine echte Herausforderung nicht nur für die Teilnehmenden, sondern auch für die Leiter-/innen und die Organisatoren.

Die Kleinsten ganz Gross
Mit Spannung erwarteten die Mädchen und Knaben der Kategorie C, Jahrgang 2000 und jüngere, am Samstagmittag den Start zum Wettkampf. Vor und während des Wettkampfes herrschte eine lockere und fröhliche Stimmung, gepaart mit Anspannung, Konzentration und anschliessendem Jubel oder Enttäuschung. Konzentration und ein gutes Auge beim Puzzle war beim Sprint erforderlich und beim Sprung über die Bananenschachteln wurde bereits schon die Leistungseinschätzung der Mädchen und Knaben geprüft. Mehr oder weniger Punkte zu gewinnen gab es beim Biathlon über drei Minuten, wobei die Teams gleichzeitig (vier Teilnehmer pro Gruppe) starteten. Dabei waren nicht nur die Runden und die Kondition ausschlaggebend, denn nach jeder Runde gab es noch Zusatzpunkt bei einem Treffer mit dem Schweifball in den Sprungkasten. Im Warteraum ging es wie in einem Bienenhaus zu und her und die einzelnen Gruppen wurden lautstark unterstützt, während die Eltern gespannt ihre «Schützlinge» beobachteten. Als Abschluss folgte der Team-Cross (Hindernislauf) als Tageshighlight, bei dem alle Teams direkt gegeneinander antraten. Spannung und Tempo beim Überqueren der Hindernisse begleitete diese Disziplin. Schnelle Richtungswechsel, hohe und kniffige Hindernisse sowie der Kampf gegen die Gegnerschaft verlangte von den Mädchen und Knaben alles ab. Erst beim Überqueren der Ziellinie stand der Sieg fest, denn die Hindernisse erforderten Können und Kondition und sorgten für manch eine Überraschung.

Können unter Beweis gestellt
Nicht in jeder Kategorie – startberechtigt waren die Jahrgänge 1993 und jünger – sind die Disziplinen gleich. Der Wettkampf setzte sich zusammen aus Sprint, Sprung, Biathlon mit Werfen und Crosslauf, die einiges an Schnelligkeit, Ausdauer, Kraft und Fingerspitzengefühl erforderten. Was bei den Kleinsten noch richtig Spass machte, war bei den älteren Mädchen und Knaben (Kategorie B) Wettkampf pur. Sie kämpften verbissen um Weiten, Schnelligkeit und Treffsicherheit. In allen drei Kategorien wurde ein Biathlon auf Zeit – Runden laufen und zusätzlich Punkten beim der Wurf. Beim «Ringlilauf» war das Beurteilen der eigenen Schnelligkeit gefragt, während beim Sprung über den Wassergraben verschiedene Distanzen ausschlaggebend waren.
Abgeschlossen wurde der Wettkampf am Sonntagnachmittag mit der Kategorie A, wobei die einzelnen Riegen verschiedene Ambitionen um einen Spitzenplatz hatten. Eröffnet wurde der Wettkampf mit dem Biathlon über drei Minuten, bei dem es für Treffer Zusatzpunkte gab. Besonders beim Vierecklauf und dem Sprung von Reif zu Reif mit verschiedenen Distanzen wurden die eigene Leistungseinschätzung der Mädchen und Knaben gefordert. Je nach Risiko gab es mehr oder weniger Punkte zu gewinnen.
Die Verantwortlichen der Juko und der Organisator dürfen nach dem Wettkampf durchaus eine positive Bilanz ziehen. Das Hauptziel bestand darin, den Jugendlichen mit dem ATV Jugend-Challenge eine besondere Herausforderung zu bieten, um glücklich und zufrieden nach Hause zu gehen und etwas für die eigene Fitness unternommen zuhaben.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 19.11.2009 - 13:14:53