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AR’t: Christiane Dörig

Herisau. Ab dem 30. Oktober ist die «Ar't» im alten Zeughaus zu besichtigen. Eine Ausstellerin wird hier vorgestellt: Christiane Dörig.

In einer kleinen Serie stellt appenzell24.ch die Künstlerinnen und Künstler der «AR’t» vor. Weitere Informationen gibt es hier.

«Der Inhalt unserer Kunst liegt primär in dem, was unsere Augen denken.»

Christiane Dörig, Weissbad
Als etwa 10-jährige bekam Christiane Dörig ihre erste Kamera, mit der sie über die Jahre ihre Umgebung fotografierte, den Garten, Landschaften, Sonnenuntergänge, Blumen.

Die Kamera begleitete sie in die Ferien, und manche ihrer Bilder wurden gelobt. Trotz Warnungen vor wirtschaftlichen Schwierigkeiten entschied sie sich, in Deutschland Fotografie zu studieren. In den drei Jahren verbrachte sie viel Zeit im Studio. Erst als sie für das praktische Abschlusssemester nach Lausanne zog, entdeckte sie «ihre» Fotografie in der Reportage.

Erstmals begann sie den Menschen zu sehen, der bisher kaum in ihren Bildern vorgekommen war. Sie entdeckte den Menschen in der Gesellschaft, der etwas erschafft, seine Kultur lebt, sein Leben lebt – Musik macht oder Käse, heiratet, kocht, stickt, eine Wiese mäht – oder ganz einfach ist.

In ihren Bildern findet man auch immer wieder die Natur, ihre Schönheiten und ihre Wunder, die Einfachheit und Klarheit, nüchtern betrachtet. Die Kraft des Augenblickes tritt dem Betrachter entgegen, still und subtil.

Die beiden Leicas begleiten sie auf Reisen in fremde Kulturen und konzentrieren das Gesehene auf das Essenzielle. Schwarz-weiss Filme fehlen nie, es reizen sie aber genauso die Farben der Welt – vom übermässigen Goldglanz einer Malerei, über das frische Grün nach dem Regen, hin zum grafischen Bild, Ton in Ton, gerade.

Christiane Dörig ist in Appenzell aufgewachsen. Nach dem Studium macht sie erste berufliche Erfahrungen in der französischsprachigen Schweiz. Ihre Heimat lernt sie erst während diesem vierjährigen Aufenthalt am Lac Leman schätzen – von dieser späten Entdeckung zeugt der schwarz-weiss Bildband «Bommen, ein Alpsommer im Alpstein», der 2004 im Appenzeller Verlag erschien.

Ein Jahr später veröffentlicht sie im Selbstverlag einen Bildband über das Festspiel zum 600 Jahr Jubiläum der Schlacht am Stoss. Im selben Jahr stellt sie das erste Mal an der AR’t Herisau mit 6 anderen Fotografen aus.

Sie lebt in Weissbad, fotografiert Reportagen fürs Appenzeller Magazin, Firmen und Privatkunden und investiert viel Zeit in eigene Projekte.


www.christianedoerig.ch



Die beiden Worte «Alp» und «Stein» begegnen uns täglich, sie begleiten uns, beeinflussen unsere Gefühle. Verbunden symbolisieren sie für Appenzeller ein Stück Heimat. Verschiedene Blickwinkel auf «Alp» und «Stein» lassen immer wieder andere Empfindungen aufkommen. An der diesjährigen AR’t finden Sie vielleicht nicht die gewohnten und erwarteten Objekte zu diesem Thema. Lassen Sie sich überraschen von der Vielfalt an sichtbar gemachten Empfindungen zu «Alp – Stein», und tauchen Sie ein in die verschiedensten Blickwinkel.

AR’t
30. Oktober – 9. November 2008
Altes Zeughaus Herisau

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 07.10.2008 - 08:28:00