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Armbrustschützen im Trainingswochenende

Ägerital/Buhwil-Neukirch/TG. Armbrustschützen aus Zug und Thurgau führten erstmals ein gemeinsames Trainingswochenende durch. Damit ist der Startschuss für eine hoffentlich erfolgreiche 30-Meter Saison der beiden Vereine erfolgt.

Anlässlich des Thurgauer Kantonalen Armbrustschützenfestes im Juli 2008 vereinbarten die beiden Armbrustschützenvereine aus den Kantonen Zug und Thurgau sich im Frühling zu einem Trainingswochenende zu treffen. Die Armbrustschützen Ägerital verfügen mit Karl Hugener über einen erfahrenen Spitzenschützen und Trainer und die Armbrustschützen Buhwil-Neukirch über viele Nachwuchsschützen und lernwillige Kameraden. 22 Armbrustschützen (6 Ägerital und 16 Buhwil-Neukirch) trafen sich also am 28. März 2009 frühmorgens beim Armbrustschützenhaus in Sulgen zu einem zweitägigen Trainingskurs.

Nicht weniger als neun Nachwuchsschützinnen und Nachwuchsschützen und auch zwei Veteranen nahmen an diesem Trainingswochenende teil. In Anbetracht der grossen Teilnehmerzahl wurde Kari Hugener von André Frey, Steinhausen unterstützt. André Frey, im Zentralschweizer Armbrustschützenverband für die Nachwuchskurse verantwortlich. Seine Spezialität ist neben dem Nachwuchs das «Schrauben» an der Armbrust und dies war nach der langen Winterpause vielen sehr hilfreich.

Theorie und Praxis

Jeder Erfolg basiert auf Trainingsfleiss, Wille und realistischen Zielen. Trainer Hugener forderte uns auf, im Training neue Wege zu gehen, den Mut zu haben etwas auszuprobieren, andere Schützen zu beobachten und Interessantes zu adaptieren. Das Führen einer Statistik, wann man was und mit welchem Resultat trainiert hat, sei unabdingbar um daraus die richtigen Schlüsse für den Wettkampf zu ziehen.

Seele und Geist machen beim Schiessen 80% aus, der Rest sei Körpertraining. Deshalb sei die Fähigkeit im richtigen Moment seine Gefühle zu beherrschen ein Schlüssel zum Erfolg. Trainer André Frey erklärte uns dann die richtige Handhabung der diversen technischen Hilfsmittel rund um den Schiesssport. Vor allem aber wurden während beiden Tagen intensiv mit der Armbrust geschossen und das in der Theorie gehörte sofort in der Praxis angewendet.

Erstaunliche Erkenntnisse

Beim Schiessen unter Zeitdruck oder auf viel kleinere Zielscheiben als üblich resultierten erstaunlicherweise die besseren Resultate als beim Schiessen ohne Zeitlimiten. Erklärbar wird dieses Ergebnis dadurch, dass man sich unter Zeitdruck auf das Wesentliche konzentriert und beim Schiessen heisst dies, saubere Schussabgabe ohne sich von Gedanken oder Fremdeinflüssen ablenken zulassen.

Nun geht es darum, die neuen Erkenntnisse ins eigene Training einzubauen und bei den Wettkämpfen im Jahr 2009 in messbare Resultate umzusetzen.

ThurgauThurgau / 31.03.2009 - 08:17:03