• Aargau
  • Appenzell Ausserrhoden
  • Appenzell Innerrhoden
  • Basel-Landschaft
  • Basel-Stadt
  • Bern
  • Freiburg
  • Genf
  • Glarus
  • Graubünden
  • Jura
  • Luzern
  • Neuenburg
  • Nidwalden
  • Obwalden
  • Schaffhausen
  • Schwyz
  • Solothurn
  • St.Gallen
  • Stadt Winterthur
  • Stadt Zürich
  • Tessin
  • Thurgau
  • Uri
  • Waadt
  • Wallis
  • Zug
  • Zürich

Arbonia-Forster mit mehr Umsatz und weniger Gewinn

Arbon.Der Bauausrüster AFG Arbonia-Forster hat 2008 den Umsatz dank Übernahmen gesteigert, dabei aber weniger verdient. Gründe für den Gewinnrückgang sind Margenerosion, Preisdruck, negative Währungseinflüsse und die Wirtschaftskrise.

Das Betriebsergebnis (EBIT) werde trotz des deutlich schwieriger gewordenen Umfelds knapp unter dem Vorjahresniveau von 95,5 Millionen Franken liegen, teilte AFG heute mit. Allerdings ist dabei der Einfluss von Sonderfaktoren (Wertberichtigungen auf immateriellen Vermögenswerten) auszuklammern.

Genaue Gewinnzahlen nannte AFG keine; sie sollen am 16. März publiziert werden.

Der Umsatz des Thurgauer Unternehmens stieg um 6,8 Prozent auf 1,570 Milliarden Franken. Das Wachstum geht hauptsächlich auf Zukäufe zurück. Das organische Wachstum lag lediglich bei 2,1 Prozent. Insbesondere die Schwäche des britischen Pfund aber auch der schwache Euro hätten das Ergebnis belastet, schreibt AFG.

Nicht alle im Plus
Die fünf Divisionen geschäfteten mit unterschiedlichem Erfolg. Umsatzzunahmen erreichten die beiden grössten Divisionen, die zusammen zwei Drittel des Konzernumsatzes erzielen.

Der Umsatz der Sparte Heiztechnik und Sanitär stieg um 4,2 Prozent auf 646,2 Millionen Franken. Belastet wurde das Ergebnis durch einen «drastischen Nachfrageeinbruch» in Grossbritannien. Gestützt wurde das Geschäft durch die beiden wichtigsten Märkte Deutschland und Schweiz.

Bei der Division Fenster und Türen legte der Umsatz gar um 28,3 Prozent auf 382,5 Millionen Franken zu. Der Umsatzsprung geht im wesentlichen auf die Übernahme der slowakischen Fensterproduzentin Slovaktual zurück.

Nachfragerückgang
In der Sparte Küchen und Kühlen sank der Umsatz um 1,6 Prozent auf 290,8 Millionen Franken. Grund seien Produktionsprobleme bei Forster Küchen. Auch die teilweise auf die kriselnde Automobilindustrie ausgerichtete Division Stahltechnik erlitt einen Umsatzrückgang um 3,8 Prozent auf 166,8 Millionen Franken.

Noch grösser war der Umsatzeinbruch bei der Division Oberflächentechnologie (-6,8 Prozent auf 88,8 Millionen Franken), die namentlich unter der schwachen Nachfrage der Druckmaschinenindustrie litt.

Für die nahe Zukunft zeigt sich AFG vorsichtig optimistisch. Er rechne auch 2009 mit Wachstum, sagte Konzernchef und Eigentümer Edgar Oehler auf Anfrage der Finanznachrichtenagentur AWP. Konkrete Prognosen wollte er nicht abgeben. «Wir warten noch zwei Monate ab, dann sehen wir klarer», sagte er.

ThurgauThurgau / 27.01.2009 - 08:20:00