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Arbon im Aufbruch

Arbon. Die EVP Arbon verantstaltet am 12.Januar eine Tagung zum Thema «Arbon im Aufbruch».

In Arbon ist in der Tat ein grosser Aufbruch im Gange. Seit Amtsantritt von Stadtammann Martin Klöti 2006 und mit dem neu formierten verkleinerten Stadtrat 2007 jagen sich die Projekte in grossem Tempo – sowohl was Planung und jetzt auch Umsetzung betrifft.

Der kommunale Richtplan 2020 steht vor seiner definitiven Verabschiedung durch den Stadtrat und ist das strategische Mittel, um die Stadtentwicklung zu fördern. Inhaltlich ist er breit gefächtert, indem Siedlungs- und Verkehrsentwicklung, aber auch Grünräume (Lebensraum, Freizeit) und umweltschonende Energie berücksichtigt sind.

Ein Legislaturplan 2007-2011 steht ebenfalls vor der Verabschiedung und Veröffentlichung durch den Stadtrat und wird der Bevölkerung ausführlicher an der Neujahrsbegrüssung 2008 von Stadtammann Klöti kommuniziert.

Was noch fehlt oder höchstens angedacht ist, ist die Berücksichtigung der Werte, welche als Orientierung für eine langfristige Stadtentwicklung dienen und Arbon dann in der Tat zu einem arbor felix werden lassen. Es mangelt also sozusagen an einem „Werte-Richtplan“, wo die uns wichtigsten Werte definiert sind, nach denen wir in Arbon leben wollen, und nach denen wir alle politischen Prozesse ausrichten und messen. Ein solcher Werte-Richtplan sollte als Ergänzung zum kommunalen Richtplan und anderen Richtplänen erarbeitet werden.

Eine Wertediskussion ist nicht beliebt, weil mit Knochenarbeit verbunden und verlangt nach einem ständigen Gespräch mit der Stadtbevölkerung und mit betroffenen Institutionen. Wir sind durch Werte bestimmt, ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht. Diese Werte sind heute aber sehr individualisiert. Wenn wir uns aber darüber nicht bewusst werden, dann besteht die Gefahr, dass vieles nach Machtprinzipen abläuft.

Eine Wertediskussion sollte breite Bevölkerungsteile einschliessen, auch Menschen aus Körperschaften wie Politik, Kirche – wo Werte eigentlich das Kerngeschäft sind – Schule, Kultur, Vereine, Arbeitgeber usw. beteiligen lassen.

Die EVP Arbon will diesen Prozess nur anstossen und verantstaltet dazu am Samstag, 12.Januar, 09.00 – 11.30 Uhr eine Samstagmorgen-Tagung zu diesem Thema. Ziel ist, dass daraus eine überparteiliche Arbeitsgruppe entsteht, die diesen langfristigen Prozess weiter entwickelt und begleitet, unserer Bevölkerung bewusst macht und sie vor allem einbezieht.

ThurgauThurgau / 09.01.2008 - 08:56:00