Arbeitsunfall bei Polizeiausbildung
Illnau-Effretikon/ZH. Im Rahmen der Ausbildung der Polizeischule ist es am Donnerstagnachmittag (5.8.2010) auf einem Übungsplatz in Effretikon zu einem Arbeitsunfall gekommen.
Bei einer praktischen Vorführung durch Spezialisten des Forensischen Instituts kam es zu einer frühzeitigen Verpuffung eines Gas-/Luftgemisches. Dabei zogen sich zwei Mitarbeitende des Forensischen Instituts und vier Aspiranten Verletzungen bzw. Beeinträchtigungen am Gehörgang zu.
Den Polizeiaspirantinnen und -aspiranten werden im Verlauf ihrer Ausbildung auch die Aspekte von Selbstzündungen durch Gas-/Luftgemische demonstriert. Zu diesem Zweck wurde gestern gegen 14.15 Uhr in einem Plastiksack ein Sauerstoff-/Acetylen-Gemisch vorbereitet. Nach ersten Abklärungen kam es in der Folge aufgrund einer elektrostatischen Entladung zu einer frühzeitigen Zündung und Verpuffung des Gemischs. Die Anwesenden befanden sich zu diesem Zeitpunkt noch in unmittelbarer Nähe. Gemäss anschliessender ärztlicher Diagnose erlitten die Institutsmitarbeiter eine Trommelfellverletzung. Vier Aspiranten werden wegen Ohrensausens medikamentös behandelt.
Der genaue Unfallhergang wird nun durch die Staatsanwaltschaft See-Oberland untersucht.



























