Arbeitslose: Region behauptet sich
AR/AI. Die Arbeitslosigkeit zieht in der ganzen Schweiz an. Die Ostschweiz ist dabei zwar keine Insel - doch die Zahlen liegen weiter unter dem Durchschnitt.
Die Arbeitslosenzahlen sind im Oktober in fast allen Ostschweizer Kantonen angestiegen, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) am Freitag mitteilte. Die Quoten liegen gleichwohl deutlich unter dem gesamtschweizerischen Durchschnitt.
Die Arbeislosenquote lag Ende Oktober in der Schweiz bei durchschnittlich 2,5 Prozent, was einem Anstieg von 0,1 Prozent gegenüber dem September entspricht. In der Ostschweiz lagen die Arbeitslosenquoten Ende Oktober zwischen 0,8 und 2,0 Prozent.
Markant angestiegen ist die Arbeitslosenzahl im Kanton Graubünden. Das hat mit dem Ende der Sommer- und Herbstsaison zu tun. Ende Oktober waren in Graubünden 1490 Personen ohne Arbeit, das waren 455 mehr als im September. Dementsprechend kletterte im Kanton Graubünden die Arbeitslosenquote um 0,5 auf neu 1,5 Prozent.
Im Kanton St. Gallen stieg die Zahl der Arbeitslosen um 170 auf 4509; die Quote stieg um 0,1 auf 1,9 Prozent. Ein ähnliches Bild ergibt sich im Kanton Schaffhausen: Dort stieg die Zahl der Arbeitslosen um 48 auf 791; die Quote stieg um 0,1 auf 2,0 Prozent.
Im Thurgau stagnierte dieser Wert im Oktober bei 1,9 Prozent. Die Zahl der Menschen ohne Job kletterte um 39 auf neu 2356. Unverändert blieb die Quote auch in beiden Appenzell. Innerrhoden meldete 62 Arbeitslose (+4) und eine Quote von 0,8 Prozent, Ausserrhoden 413 Arbeitslose (-1) und eine Quote von 1,5 Prozent.
Bleibt der Kanton Glarus. Dort waren Ende Oktober 286 Frauen und Männer ohne Arbeit, das entspricht einer Zunahme von 38. Die Arbeitslosenquote stieg in Glarus um 0,2 auf aktuell 1,4 Prozent.