Arbeitslose: Alles beim alten
Die Arbeitslosenquote im Kanton Thurgau ist stabil. Saisonale Schwankungen haben hier kaum Einfluss.
Die Zahl der Arbeitslosen hat sich in den Ostschweizer Kantonen im April kaum verändert. Eine Ausnahme bildet Graubünden: Dort nahm die Arbeitslosigkeit saisonal bedingt am Ende der Wintersaison deutlich zu.
1660 Personen waren in Graubünden als arbeitslos gemeldet, 555 mehr als im März. Die Quote stieg um 0,5 Prozentpunkte auf 1,6 Prozent, wie aus den neusten Zahlen des Staatsekretariats für Wirtschaft (Seco) vom Donnerstag hervorgeht.
Unveränderte Arbeitslosenquoten melden die Kantone St. Gallen, Appenzell Innerrhoden, Thurgau und Glarus. In St. Gallen waren 4379 (+25) Personen ohne Job, in Innerrhoden 68, im Thurgau 2295 (-92) und in Glarus 245 (-6). Die Quoten: St. Gallen 1,8 Prozent, Innerrhoden 0,9 Prozent, Thurgau 1,9 Prozent, Glarus 1,2 Prozent.
In Schaffhausen nahm die Zahl der Arbeitslosen auf 829 ab (-68). Dies entspricht einem Rückgang der Quote um 0,2 auf 2,1 Prozent. In Appenzell Ausserrhoden waren 348 (-26) Arbeitslose gemeldet, die Quote reduzierte sich um 0,1 auf 1,2 Prozent.
Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den Stellensuchenden: Ihre Zahl nahm in Graubünden deutlich zu auf 2834 (+224). In St. Gallen waren 7367 (-44) Personen auf Stellensuche, in Ausserrhoden 537 (-38), in Innerrhoden 117 (-2), im Thurgau 3774 (-73), in Schaffhausen 1704 (-70), in Glarus 618 (+6).



























