APPKB weiterhin auf Kurs
Die Bilanzsumme der Appenzeller Kantonalbank erhöhte sich in den ersten neuen Monaten des Geschäftsjahres 2008 mit 6,7 % bzw. 131,8 Franken kräftig und belief sich per 30. September auf 2'103, 2 Mio. Franken.
Das kontinuierliche Wachstum der Kundenausleihungen schwächte sich in den letzten drei Quartalen ab und betrug noch 2,8 Mio. Franken. Bei den Hypothekarforderungen konnte ungeachtet des zunehmenden Konkurrenzdrucks wieder einen Zuwachs von 20,6 Mio. Franken erzielt werden. Die übrigen Forderungen gegenüber Kunden reduzierten sich hingegen um 17,8 Mio. Franken.
Bei den Kundengeldern verzeichnete die APPKB im laufenden Geschäftsjahr einen markanten Zufluss von 113,9 Mio. Franken auf 1’612,4 Mio. Franken. Besonders Festgelder waren gefragt, deren Bestand sich um 95,1 Mio. Franken erhöhte. Auch bei den Sichtgeldern (+ 22,9 Mio. Franken) und den Kassenobligationen (+ 9,3 Mio. Franken) konnten Zuwächse verzeichnet werden. Hingegen reduzierte sich das Volumen der Spar- und Anlagegelder um weitere 13,5 Mio. Franken.
Trotz der schlechten Stimmung an den Finanzmärkten und des auf breiter Front wieder angestiegenen Zinssatzes konnte das Geschäftsergebnis gehalten werden. Das Rekordergebnis der Vorjahresperiode, als langsam die ersten dunkeln Wolken im dritten Quartal 2007 am Börsenhimmel aufzogen, konnte jedoch nicht erreicht werden. Während sich der Erfolg aus dem Zinsengeschäft um 0,6 Mio. Franken reduzierte, fielen das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft um 0,5 Mio. Franken und das Handelsgeschäft um 0,3 Mio. Franken geringer aus.
Der Geschäftsaufwand reduzierte sich leicht um 0,3 Mio. Franken .Beim Sachaufwand wurden Einsparungen von 0,5 Mio. Franken erzielt, während der Personalaufwand um 0,2 Mio. Franken etwas höher ausfiel. Der Bruttogewinn fiel mit 14,7 Mio. Franken um 0,9 Mio. Franken geringer aus als beim ausgezeichneten Vorjahresergebnis.
Austritt von Alfred Langenegger
Leider verlässt Alfred Langenegger nach 14-jähriger Tätigkeit als Bereichsleiter und als Anlageberater unsere Bank. Er hat auf Anfangs 2009 eine neue berufliche Herausforderung im Bankgeschäft angenommen. Diese Neuorientierung wurde von Alfred Langenegger gewünscht und steht in keinem Zusammenhang mit der aktuellen Finanzmarktsituation.
Zur Finanzmarktsituation
Wir gehen davon aus, dass die Schweizer Banken diese weltweite Krise gut überstehen werden. Somit sind die Guthaben auf den Konti von inländischen Banken nicht bedroht. Wurde das Geld an der Börse angelegt, gibt es leider keine allgemein gültigen Patentrezepte. Ein Gespräch mit dem Kundenberater hilft sicher, das Geschehene einzuordnen und zu bewerten.



























