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Appenzellerland verliert Hochqualifizierte

AR/AI. Eine Studie vom Bundesamt für Statistik belegt: Die Hochschulabsolventen verlassen die Randregionen.

Für die jungen Hochschulabsolventen besitzen Zentren und Kernstädte eine hohe Anziehungskraft, da sie ihnen nicht nur ein breiteres Angebot an Ausbildungsplätzen und eine grössere Zahl an interessanten Arbeitsstellen, sondern auch ein breiter gefächertes Kulturangebot und mehr individuelle Freiheit bieten als die ländlichen Regionen.

Wie eine vom Bundesamt für Statistik durchgeführte Studie zu den Hochschulabsolventen 1998 bis 2004 zeigt, verlieren die ländlichen Gemeinden im Durchschnitt pro Abschlussjahrgang 27 Prozent der potentiell hochqualifizierten Arbeitskräfte, während die Kernstädte zwischen 19 Prozent und 31 Prozent hinzugewinnen.

Ein Vergleich der Wohnregion vor Studienbeginn mit derjenigen ein Jahr nach Studienabschluss zeigt, dass im Zeitraum zwischen 1998 und 2004 – die vier Absolventenjahrgänge zusammengenommen – praktisch aus allen Randregionen der Schweiz junge hochqualifizierte Arbeitskräfte abgewandert sind.

Im Gegenzug absorbierten die Kernstädte Zürich, Basel, Bern, Genf und Lausanne eine überdurchschnittlich hohe Zahl des gut ausgebildeten Humankapitals.

Die ländlichen Regionen verlieren – die Metropolitanräume gewinnen Die Nettobilanz der Zu- und Abwanderung fällt für die Kantone der Ost- und Zentralschweiz sowie für die Bergkantone Graubünden und Wallis durchwegs negativ aus.

Die beiden Appenzell und der Kanton Uri mussten jeweils einen Nettoverlust an jungen Hochqualifizierten von über 50 Prozent hinnehmen. Etwas tiefer aber dennoch über 30 Prozent liegen die Nettoabwanderungsraten in den Kantonen Thurgau (-43%), Basel-Landschaft (-42%), Glarus (-40%) und Graubünden (-30%).

Nur gerade sieben Kantone weisen positive Migrationsbilanzen auf. Dazu gehören neben den Kantonen Freiburg und Zug (je +1,5%) vor allem die Kantone mit starken Metropolitanräumen. Auf den ersten beiden Rängen befinden sich der Kanton Basel-Stadt (+42%) und der Kanton Zürich (+34%) gefolgt vom Kanton Genf (+8%), der Waadt (+4,9%) und dem Kanton Bern (+4,2%).

Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 26.07.2007 - 12:40:00