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Appenzeller Brillen für Rumänen

Teufen. Roland Diethelm ist im Auftrag der Rumänienhilfe Schweiz nach Rumänien gereist, um dort Bedürftigen mit einer gebrauchten Brille eines Schweizers zu helfen.

Modische Brillen liegen im Trend. Nach dem Kauf einer neuen Brille verstauben die alten «Gestelle» meist im Schrank oder im Estrich. In Zusammenarbeit mit der Schweizer Rumänienhilfe hat sich nun eine Gruppe von Optikern – darunter auch der Teufner Roland Diethelm – zusammengetan und eine durchaus sinnvollere Verwendung für alte Brillen gefunden.

Ärztehaus in Falcau
Gebrauchte Brillen werden in der Schweiz gesammelt und in Rumänien an Bedürftige weitergegeben. Während drei bis fünf Wochen im Jahr reisen jeweils zwei bis vier Optiker auf eigene Kosten in das kleine Dorf Falcau im Nordosten Rumäniens, wo die Rumänienhilfe Schweiz ein Ärztehaus mit einem Arzt führt.
Passendes Modell suchen

«Dort wird bei den Bedürftigen ein Grobsehtest durchgeführt und danach im Katalog nachgeschaut, ob wir eine Brille mit der gleichen oder annähernd gleichen Dioptrie aus der Schweiz mitgebracht haben», erklärt Roland Diethelm, der mit seinem Optikergeschäft Brillehus in Teufen an der richtigen Quelle sitzt. Gibt es einmal kein passendes Modell, so gibt es im Ärztehaus gar die Möglichkeit, eigens Gläser zu schleifen.
Lebensquailtät zurückgeben

«Im Mai dieses Jahres bin ich zum ersten Mal mit nach Rumänien gereist und konnte mir so persönlich ein Bild vom Ganzen machen. Noch heute sehe ich die fröhlichen Gesichter der bedürftigen Rumänen vor mir, denen wir durch die gebrauchten Brillen eine für uns ganz natürliche Lebensqualität zurückgeben konnten. Bis zu 150 Personen konnten wir an einen Tag auf diese Weise glücklich machen.» Für Roland Diethelm ist klart: Der erste Einsatz in Rumänien war mit Sicherheit nicht sein letzter.

Mehr Informationen finden Interessierte hier

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 14.12.2006 - 11:00:00